Dumpfbacke zum Spontanen Sex Verleitet


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Der wahre Grund, wenn Frauen keinen Sex wollen! (und was man(n) dann tun kann)

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Wie eng aufeinanderfolgend Sie diese multiplen Kontraktionsphasen-Orgasmen erleben, hngt von Ihnen ab. Sie werden Wellen befriedigender Lust fhlen, die Ihnen, wenn Ihre Partnerin ebenfalls multiorgastisch ist, helfen.

Ihr sexuelles Verlangen zu harmonisieren. Sie werden sich keine Gedanken darber machen mssen, ob Ihre Partnerin ihren Hhepunkt oder ihre Hhepunkte hatte, bevor auch Sie Ihren Orgasmus haben drfen.

Denn Sie beide werden das Potential fr zahlreiche Hhepunkte orgastischer Lust haben. Wegweiser Hoppla! Wenn es Ihnen schwerfllt, den Orgasmus von der Ejakulation zu trennen, knnen Sie damit beginnen, die sexuelle Energie entlang Ihrer Wirbelsule emporzuziehen, bevor Sie den Hhepunkt erreichen.

Dem Tao zufolge liegt der eigentliche Schlssel zur Heilung des Krpers und zu einem den ganzen Krper erfassenden Genu in der Zirkulation der sexuellen Energie entlang des kleinen Energiekreislaufs.

Gelingt es Ihnen erst einmal, die sexuelle Energie in Ihrem Krper emporzuziehen, so werden Sie mglicherweise entdecken, da Sie in Ihrem Gehirn, in anderen Krperteilen oder im ganzen Krper orgastische Gefhle haben.

Das bewute Zusammendrcken des PC-Muskels rund um Ihre Prostata wird Ihnen ebenfalls helfen, die Empfindungsfhigkeit Ihres Beckens zu steigern und die Kontraktionsphasen-Orgasmen zu beherrschen, die die genuvollen unwillkrlichen Zuckungen Ihrer Prostata auslsen.

Seien Sie nicht enttuscht, wenn Sie in den Samenergu hinberkippen was Ihnen in der Lernphase hufig widerfahren wird und auch spter gelegentlich vorkommen drfte.

Genieen Sie die angenehmen Kontraktionen Ihres Penis, die den Samenergu begleiten, und halten Sie sich vor Augen, da es spter immer noch Gelegenheit gibt, weitere Hhepunkte zu erleben.

Denken Sie daran, da diese Praktiken Zeit und Vertrautheit mit sich selbst und mit der Partnerin erfordern. Jeder Genitalorgasmus trgt dazu bei, die aus dem Aufbau der sexuellen Energie und aus dem verstrkten Blutzustrom in Ihr Becken resultierende Spannung zu verringern.

Mehrere Beckenorgasmen ohne Ejakulation sind uerst befriedigend und frdern die Energie , aber wenn Sie Ihre Orgasmusfhigkeit weiterentwickeln, werden Sie diese Beckenorgasmen zweifellos auf Ihren ganzen Krper ausdehnen wollen, denn darin liegt das eigentliche Geheimnis des Tao.

Multiple Ganzkrperorgasmen beginnen ebenfalls mit der Auslsung von Beckenorgasmen in der Kontraktionsphase. Aber anstatt die sexuelle Energie und den Genu im Becken zu halten, ziehen Sie sie die Wirbelsule entlang ins Gehirn hinauf und lassen sie in den ganzen Krper strmen.

Wie Sie das bewerkstelligen knnen, zeigen wir Ihnen Schritt fr Schritt im nchsten Kapitel. Die meisten Mnner haben keine Ahnung davon, welche Hhepunkte des sexuellen Genusses sie erreichen knnen.

Nicht nur, da sie lediglich einen Orgasmus erleben der fr sie gleichbedeutend mit der Ejakulation ist , erfahren sie diesen Orgasmus auch ausschlielich in ihren Geschlechtsteilen.

Ask beschreibt Dr. David Reuben den Orgasmus so, wie er blicherweise von westlichen Sexualforschern verstanden wird: Damit ein Orgasmus stattfinden kann, mu die gesamte Energie des Nervensystems auf die Sexualorgane konzentriert werden.

Damit geht Reuben nicht ber das hinaus, was nach Erkenntnis der Taoisten lediglich die erste Stufe des Orgasmus ist: der Genitalorgasmus Wie unsere graphische Darstellung des Orgasmuspotentials Abbildung 41 verdeutlicht, knnen Sie lernen, nicht nur mehrfache Hhepunkte zu erreichen, sondern ihre Orgasmen auch von Ihren Genitalien ber Ihr Gehirn auf Ihren ganzen Krper auszudehnen.

Um es mit den Worten eines multiorgastischen Mannes zu sagen: Ein Ganzkrperorgasmus ist etwas Unglaubliches. Wenn Sie diese Erfahrung einmal gemacht haben, werden Sie sich nie wieder mit einem Genitalorgasmus zufriedengeben.

Jeder Mann empfindet diesen Hhepunkt ein wenig anders, was eine allgemeingltige Beschreibung des Erlebnisses erschwert.

Hufig ist die Erfahrung derart intensiv, da die Menschen zu ihrer Beschreibung auf eine mystische Sprache zurckgreifen und Formulierungen wie Einssein mit dem Universum verwenden.

Derartige Erklrungen sind schwer nachzuvollziehen, wenn man das Beschriebene noch nicht selbst erlebt hat Oft haben die Menschen jedoch auch konkretere Empfindungen wie Wrme, ein Kribbeln, ein Vibrieren oder Pulsieren im ganzen Krper.

Am ehesten erhalten Sie ber die mglichen Empfindungen Aufschlu, wenn Sie die Beschreibungen von Mnnern lesen, die Ganzkrperorgasmen gehabt haben.

Einer dieser Mnner beschreibt seine erste derartige Erfahrung so: Wir liebten uns, und ich glaubte, ich wrde kommen. So als wrden in seinem Inneren kleine Funken sprhen, prickelnde kleine Dinger, die mir ber den Nacken liefen.

In meinem Kopf begann es zu rauschen. Es war ein langer Orgasmus. Es prickelte, prickelte, prickelte. Es kam und ging. Mein ganzer Krper klingelte. Ein anderer Mann schildert seinen ersten multiplen Orgasmus folgendermaen: Er fand nicht in meinen Geschlechtsteilen statt Mein ganzer Krper begann zu vibrieren.

Also entspannte ich mich einfach und lie es geschehen. Ein weiterer multiorgastischer Mann beschreibt es so: Meine wachsende sexuelle Erregung ist weniger aktiv, weniger hei, weniger wild als bei einem Ejakulationsorgasmus.

Sie ist ausgeglichener und beherrschter. Der Genu und der Druck bauen sich auf und knnen in den Energiekreislauf und durch meinen ganzen Krper flieen.

Das Ziel besteht nicht darin, das Sperma hinauszuschieen, sondern darin, berall in meinem Krper diese vibrierende Energie zu fhlen, Liebe und Zrtlichkeit zu aktivieren.

Der ganze Krper ist sehr viel entspannter, insbesondere im Augenblick des Orgasmus. Ein anderer ]Mann findet folgende Worte, um die Erfahrung mit jener eines Ejakulationsorgasmus zu vergleichen: Das Gefhl des Ganzkrperorgasmus ist subtiler, umfassender, befriedigender.

Der gesamte Proze ist keine kurze Explosion, sondern eine lngere und langsamere Implosion. Ich fhle mich anschlieend nicht leer, was leicht zu verstehen ist, da bei der Explosion etwas deinen Krper verlt, whrend es bei der Implosion in dir bleibt.

Es bleibt. In der westlichen Welt haben wir die Definition des Orgasmus auf ein Pulsieren in unserem Becken l Prostata und in unseren Genitalien Penis eingegrenzt, aber die Taoisten erkannten, da jegliches Pulsieren Kontraktion und Expansion ein Orgasmus sein und in jedem Teil des menschlichen Krpers stattfinden kann.

Eines Ihrer Organe kann einen Orgasmus haben. Ihr Gehirn kann einen Orgasmus haben. Sie wrden nicht wissen, da Sie einen Orgasmus in Ihrem Penis oder in Ihrer Prostata haben, wenn Ihr Gehirn nicht ebenfalls einen Orgasmus htte.

Getrennte und zusammenhngende multiple Orgasmen Ganzkrperorgasmen sind so intensiv, da hufig schwer zu erkennen ist, wo der eine Hhepunkt aufhrt und wo der nchste beginnt.

Die ber Sie hinweggehenden Wellen der Lust machen es vollkommen nebenschlich, wie viele Hhepunkte Sie schaffen. Die Laborstudien von Hartman und Fithian vgl.

Kapitel 1 legen den Schlu nahe, da Mnner und Frauen sowohl getrennte als auch zusammenhngende multiple Orgasmen haben knnen. Bei getrennten multiplen Orgasmen erleben Sie einen orgastischen Hhepunkt, der langsam abklingt, um dann jedoch vom nchsten Orgasmus eingeholt zu werden.

Bei fortlaufenden multiplen Orgasmen erleben Sie einen einzigen orgastischen Hhepunkt, dessen Intensitt ber einen lngeren Zeitraum hinweg schwankt, wobei Sie den Zustand des Orgasmus jedoch nie ganz verlassen.

Hartman und Fithian zeichneten diese beiden unterschiedlichen Arten des Orgasmus auf, indem sie die Herzfrequenz beobachteten, die bei getrennten multiplen Orgasmen zwischen.

Bei zusammenhngenden multiplen Orgasmen stieg die Herzfrequenz auf eine Reihe von Hchstwerten, ohne zwischendurch auf den Basiswert zu sinken vgl.

Abbildung 19 auf Seite Darber hinaus knnen getrennte und fortlaufende Orgasmen in unzhligen Kombinationen von Hhepunkten auftreten.

Die Mglichkeiten sind wirklich unbegrenzt. Das ist etwas ganz anderes als jene sechs Sekunden dauernden Orgasmen, die als normal gelten und mit denen sich die meisten Mnner abgefunden haben.

Sex und Spiritualitt Wenn Sie die Duo-bung mit einer Partnerin machen, werden Sie mglicherweise auch fhlen, wie Ihre sexuelle Energie durch den Krper Ihrer Partnerin zirkuliert und umgekehrt.

Schlielich knnen Sie sogar das Gefhl erreichen, da sich die Krpergrenzen zwischen Ihnen beiden auflsen. Viele Mnner haben whrend eines auerordentlich vertrauten Liebesspiels dieses Einssein mit dem Universum erlebt.

Durch das sexuelle Kung Fu werden Sie lernen, gemeinsam mit Ihrer Partnerin und auch allein regelmig in diesen Zustand zurckzukehren.

Eine derartige sexuelle Einheit mit einem anderen Menschen und eine solche Verschmelzung mit dem Universum kann im tiefen Sinn zu einer Bewutseinsvernderung fhren.

Das ist der Grund dafr, da die Sexualitt im Fernen Osten vielfach als Teil der spirituellen Suche betrachtet wird und nicht als etwas, was diese Suche behindert.

Wir behandeln die Verbindung zwischen Sexualitt und Spiritualitt eingehender in Kapitel 5, im Abschnitt Sexualisierung des Geistes. Nun, da Sie mehr ber Ihre Sexualitt und Ihr wirkliches sexuelles Potential wissen, ist es an der Zeit, da Sie multiorgastisch werden.

Um diese Fhigkeit zu erlangen, mssen Sie sowohl Ihre sexuelle Kraft als auch Ihr sexuelles Empfinden weiterentwickeln.

Wie in der Einfhrung erwhnt, erleben die meisten Mnner, welche die in diesem Kapitel beschriebenen bungen machen, innerhalb von ein oder zwei Wochen multiple Orgasmen und beherrschen die Technik in drei bis sechs Monaten vollkommen.

Einige Mnner mit groer sexueller Energie und ausgeprgtem sexuellem Empfinden werden gleich beim ersten Versuch einen mehrfachen Orgasmus erreichen, whrend es bei anderen, deren Energie oder Empfinden weniger stark sind, vielleicht ein halbes Jahr dauern kann, bis sie multiorgastisch werden.

Die Fortschritte hngen auch davon ab, wie intensiv man bt. Die genannten Zeitrahmen dienen zur Orientierung.

Vor allem gilt es, sich nicht entmutigen zu lassen. Sie schaffen es. Atmungsgrundlagen So seltsam es scheinen mag Will man lernen, seine Ejakulation zu beherrschen und multiorgastisch zu werden, so mu man zunchst seine Atmung strken und vertiefen.

In allen Kampfsportarten und Meditationspraktiken gilt das Prinzip, da die Atmung. Die Atmung ist sowohl unwillkrlich als auch willkrlich.

Mit anderen Worten: Wir atmen normalerweise, ohne darber nachzudenken. Der Einsatz des Geistes zur Beherrschung des Krpers ist das Fundament des sexuellen Kung Fu.

Ihre Atmung hngt auch mit Ihrer Herzfrequenz zusammen. Wenn Sie schnell und flach atmen, etwa nach dem Laufen, steigt Ihr Puls. Wenn Sie langsam und tief atmen, sinkt Ihr Puls.

Wie wir bereits gesehen haben, gehrt zum Orgasmus eine erhhte Herzfrequenz, und ein beschleunigter Atem ist ein Zeichen fr das Nahen des Hhepunkts.

Daher besteht der erste Schritt zur Beherrschung Ihrer Erregungskurve und damit Ihrer Ejakulation in einer tiefen und langsamen Atmung. Zwerchfellatmung Die meisten von uns atmen sehr oberflchlich, im allgemeinen saugen wir die Luft nur in den Brustkorb und die Schultern.

Doch so knnen unsere Lungen nur eine kleine Menge Sauerstoff aufnehmen. Die Zwerchfellatmung das tiefe Einsaugen der Luft bis auf den Grund der Lungen ist jene Atmung, deren sich ein neugeborenes Kind bedient.

Wenn Sie ein schlafendes Neugeborenes beobachten, werden Sie sehen, da sich mit jedem Atemzug der gesamte Bauch des Kindes hebt und senkt.

Die ngstliche Atmung ist auf den oberen Brustkorb beschrnkt. Wenn wir glcklich sind und lachen, sind wir noch in der Lage, mit dem Zwerchfell zu atmen.

Bei der folgenden bung werden Sie lernen, wieder wie ein Neugeborenes mit dem Bauch zu atmen. Wegweiser Atmen Sie durch die Nase ein Atmen Sie bei allen in diesem Buch beschriebenen bungen stets durch die Nase ein, denn damit filtern und erwrmen Sie die aufgenommene Luft.

Wenn Sie durch den Mund einatmen, nehmen Sie ungefilterte und ungewrmte Luft auf die zu verarbeiten Ihrem Krper schwerer fllt. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, halten sie den Rcken gerade und setzen Sie die Fe etwa eine Schulterbreite weit auseinander 2.

Legen Sie Ihre Hnde ber dem Nabel auf den Bauch, und entspannen Sie die Schultern. Atmen Sie durch die Nase ein und fhlen Sie, wie sich Ihr Unterbauch im Bereich des Nabels darunter und rundherum ausdehnt und aufblht.

Dabei senkt sich auch das Zwerchfell siehe Abbildung Bleiben Sie mit dem Brustkorb in entspannter Haltung, atmen Sie eher krftig aus, um den Unterbauch wieder einzuziehen, als wrden Sie Ihren Nabel in Richtung des Rckgrats zurckziehen.

Fhlen Sie, wie Ihr Penis und Ihre Hoden emporgezogen werden. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 jeweils bis 36mal. Wenn Sie sich durch das Feuer der Leidenschaft bewegen, wird Ihnen diese Fhigkeit zur Beherrschung Ihrer Atmung wesentlich helfen, einen Samenergu zu verhindern und das Gefhl des Orgasmus auf Ihren ganzen Krper auszudehnen.

Auch nachdem Sie gelernt haben, nicht zu ejakulieren, ist es. Die Zwerchfellatmung wird dazu beitragen, die sexuelle Energie durch Ihren Krper zu leiten und den Organen zuzufhren.

Darber hinaus massiert die Zwerchfellatmung die Organe und die Prostata und kann jenes Stauungsgefhl lindern, das viele Mnner haben, wenn sie erstmals den Samenergu verhindern.

Durch die Nase auszuatmen ist zwar nicht so wichtig wie das Einatmen auf diesem Weg, aber es ist zu empfehlen. Manche Menschen finden es jedoch leichter, beim tiefe Atmen durch den Mund auszuatmen.

Sie mssen selbst herausfinden, welche Methode Ihnen angenehmer ist. Wegweiser Zwerchfell-Lachen Wenn Ihnen die Zwerchfellatmung so wie vielen Menschen in der westlichen Welt schwerfllt, knnen Sie statt dessen das Zwerchfell-Lachen praktizieren.

Ein ZwerchfellLachen erschttert Ihren ganzen Bauch. Hier handelt es sich nicht um ein geknsteltes Lachen, sondern um das echte Lachen in Gesellschaft enger Freunde.

Diese Art von Lachen kann Ihnen Bauchschmerzen verursachen, denn die meisten von uns benutzen die entsprechenden Muskeln nicht sehr oft.

Zum Zwerchfell-Lachen setzen Sie sich mit geradem Rcken auf einen Stuhl und setzen die Fe etwa eine Schulterbreite weit auseinander.

Legen Sie die Hnde auf den Bauch und beginnen Sie 'aus dem Bauch heraus zu lachen. Fhlen Sie, wie ihr Oberbauch vibriert.

Dieses Lachen wird zur Entspannung Ihres Zwerchfells beitragen und es Ihnen leichter machen, mit dem Bauch zu. Auch erzeugen Sie mit diesem Lachen viel Energie, die Sie spter durch Ihren Krper zirkulieren lassen knnen, um bessere Orgasmen zu erleben und Ihre Gesundheit zu strken.

Zhlen Sie jeden vollstndigen Atemvorgang mit Einatmen und Ausatmen als einen Atemzug. Fahren Sie fort, mit dem Zwerchfell zu atmen, und zhlen Sie von eins bis hundert, wobei Sie Ihre Gedanken vollkommen auf die Atmung konzentrieren.

Wenn Sie bemerken, da Sie mit Ihren Gedanken woanders sind, beginnen Sie von vorne. Machen Sie diese bung zweimal tglich, so lange, bis Sie problemlos bis hundert zhlen knnen.

Erhhen Sie Ihre Konzentration Diese bung baut auf der Zwerchfellatmung auf, die Sie gerade erlernt haben. Sie wird Ihre Konzentrationsfhigkeit verbessern.

Bei dieser bung zhlen Sie hundert Atemzge, ohne Ihren Geist abschweifen zu lassen. Nicht vergessen: Ein Atemzug besteht aus Inhalation und Exhalation.

Das ist leicht zu verstehen, aber nicht einfach durchzufhren. Den meisten Menschen fllt es. Ein multiorgastischer Mann beschreibt seine Erfahrung mit der bung: Ich gehe ins Fitnecenter, und wenn ich in der Sauna sitze, zhle ich meine Atemzge: ein und aus als eins, ein und aus als zwei, und so weiter bis hundert.

Manchmal atme und zhle ich vor mich hin, um pltzlich, so bei fnfzig oder sechzig, zu bemerken, da ich ber Aktien oder irgend etwas anderes nachdenke und vergessen habe, bei welcher Zahl ich angelangt war.

Also fange ich wieder bei eins an und zhle einfach so lange weiter, bis ich es bis hundert geschafft habe. Strken Sie Ihre Sexmuskeln Nun sind wir soweit, da wir uns an die Erhhung Ihrer sexuellen Kraft wagen knnen.

Der Pubococcygeus oder PC-Muskel, den wir im vorigen Kapitel erwhnt haben, ist jener Muskelstrang, der sich vom Schambein bis zum Steibein erstreckt siehe Abbildung 6.

Die meisten Mnner fhlen Ihren PC-Muskel am Damm, genau hinter den Hoden und vor dem After Diesen Muskel setzen Sie ein, um den Harnflu zu blockieren, wenn Sie keine Toilette finden knnen.

Der PC-Muskel ist auch fr die rhythmischen Kontraktionen in Becken und After whrend des Orgasmus verantwortlich.

In The G-Spot weisen Ladas, Whipple und Perry auf die Bedeutung des PC-Muskels hin: Wenn es einem Mann gelingt, seinen PC-Muskel zu strken, kann er auch lernen, multiple Orgasmen zu haben und den Orgasmus von der Ejakulation zu trennen.

Ihr Orgasmus baut auf der Prostata auf, weshalb Sie unbedingt lernen mssen, wie Sie mit Ihren Beckenmuskeln auf die Prostata drcken knnen.

Durch dieses sogenannte Quetschen erreichen Sie nicht nur mehr und bessere Orgasmen, sondern beugen auch einer Verhrtung und Ver-.

Der PC-Muskel der die Vorsteherdrse umgibt dient als Ventil, das rund um die Geschlechtsteile geffnet und geschlossen werden kann.

Dieser Muskel kommt zum Einsatz, wenn Sie beim Harnlassen versuchen, die letzten Tropfen Urin herauszupressen.

Frauen spren ihn am strksten, wenn Sie versuchen, ein Baby herauszupressen. Frauen mit einem starken PC-Muskel knnen den Penis eines Mannes in ihrer Vagina enger umschlossen halten, wodurch der Genu beider Partner steigt.

Der PC-Muskel ist es auch, der Tieren das Schwanzwedeln ermglicht. Seltsamerweise lautet die buchstabengetreue bersetzung des lateinischen Wortes Penis Schwanz.

Mit Hilfe dieser bung lernen Sie also, mit Ihrem Schwanz zu wedeln, um Ihre Erektion zu strken und Ihre Orgasmen zu intensivieren und vom Samenergu zu trennen.

Stellen Sie sich beim Urinieren auf Zehen und Fuballen. Wenn ntig, knnen Sie sich an der Wand anlehnen. Atmen Sie tief ein. Atmen Sie langsam aus, drcken Sie den Urin kraftvoll hinaus, whrend Sie auf Ihren Damm drcken und die Zhne zusammenbeien.

Atmen Sie ein und spannen Sie den PC-Muskel an, um den Urinstrom zu unterbrechen. Atmen Sie aus und beginnen Sie erneut zu urinieren. Wiederholen Sie die Schritte 4 und 5 drei- bis sechsmal beziehungsweise so oft, bis Sie das Harnlassen beendet haben.

Wie man den Strom stoppt Ihren PC-Muskel finden Sie am einfachsten, indem Sie beim nchsten Mal, wenn Sie auf die Toilette gehen, den Harnstrom stoppen.

Dazu mssen Sie die Muskeln im Becken zusammenziehen. During the international conference, during concerts and an exhibition, however, we hope for a lively discussion about how our understanding of the music, its history and its aesthetic has been shaped.

Our objective is to unravel some more of this complexity, even though we know that we will only be scratching at the surface. Places: Jazz historiography mostly talks of major cities, of New Orleans, Chicago or New York, of Paris, London or Berlin.

An alternative reading might identify other places such as Charleston, St. Louis, Los Angeles or Lyon, Leeds, Wuppertal and link these to specific events, movements, or group activities.

An alternative reading might also stress the fact that any fixation of cultural activity to a specific place forgets aspects of mobility which are important in a music dealing mostly with cultural encounters.

And what are the specific connections between locations and the music itself? People: Jazz historiography often talks about successful or tragic heroes.

An alternative reading might move other protagonists into the focus, might talk about temporary networks which enable artistic developments but are much more than mere musical relationships.

Style: It seems like those lucky days when jazz history could easily be categorized with clear stylistic distinctions are over since the s. And yet we often search for new descriptions to sum up more recent developments.

The designation of stylistic names may be helpful for talking about music, but is it a suitable procedure in the internet era in which genre-hopping is the rule for a whole generation?

At the 15th Darmstadt Jazzforum all of these topics are addressed by scholars from different disciplines, by journalists and by musicians. Three concerts will complete the event and some of the musicians will also talk at the conference.

Attending the conference is free. We ask, though, for informal registration. Murray Talks Music. Albert Murray on Jazz and Blues herausgegeben von Paul Devlin Minneapolis University of Minnesota Press Seiten, 25,95 US-Dollar ISBN: Der verstorbene Albert Murray war ein bedeutender afro-amerikanischer Philosoph und Kulturtheoretiker, dessen Arbeit und Denken unter anderem Wynton Marsalis nachhaltig beeinflusste, mit dem zusammen er Jazz at Lincoln Center möglich machte.

Paul Devlin hat nun etliche der Aufsätze und Interviews mit und von Albert Murray in einem Band versammelt, der einen Blick auf die ästhetischen Diskurse der er bis er Jahre gibt, in denen die Bedeutung des Jazz als des kulturellen Gedächtnisses Afro-Amerikas sich mit neuen Konnotationen, aber auch mit neuen Institutionen verfestigte.

Es geht los mit einem Interview, das Wynton Marsalis mit Murray führte, in dem die beiden über die Bedeutung des Blues für den Jazz sprechen und diese Musikform als wichtigste kulturelle Botschaft Amerikas definieren.

Murrays Interview mit Dizzy Gillespie von ist ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe, in dem Gillespie über seine Zeit bei Earl Hines spricht, über wichtige Trompeter, über die Bedeutung des Bebop und sein Interesse an lateinamerikanischer Musik.

Greg Thomas unterhält sich mit Murray über die Position afro-amerikanischer Literatur im Kanon der amerikanischen Literaturgeschichte.

In einem weiteren Gespräch mit Paul Devlin erklärt Murray, wie stark Regionen, Städte und Landschaften die Musik und ihre Musiker beeinflussten.

Mit dem Literaturwissenschaftler Robert H. Loren Schoenberg lud Stanley Crouch und Murray in seine Radioshow, um mit ihnen über die Bedeutung Duke Ellingtons zu diskutieren und zwischendurch Aufnahmen zu spielen, auf die sie sofort reagieren.

Paul Devlins ausführliches Vorwort ordnet Murrays Bedeutung für die Diskurse der er und er Jahre ein, und Greg Thomas schreibt ein Nachwort, in dem er noch einmal herausstellt, wie einflussreich Murrays Verständnis von Blues und Jazz als einem ästhetischen Statement gewesen sei.

Auf jeder Seite geht es Murray darum zu hinterfragen oder zu erklären, wovon diese Musik handelt, warum sie so klingt wie sie klingt, und welche Bedeutung sie für die gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Diskurse des 20sten Jahrhunderts hatte.

Es ist damit eine Fundgrube für jeden, den die Themen interessieren, mit denen Afro-Amerika sich im ausgehenden 20sten Jahrhundert neu definierte.

Listening to Jazz von Benjamin Bierman New York Oxford University Press Seiten, 81,95 US-Dollar ISBN: Bierman beginnt mit den Elementen des Jazz, Improvisation, Komposition, die gebräuchlichsten Instrumente, die üblichen Bandbesetzungen.

Dann erklärt er chronologisch die unterschiedlichen Phasen der Jazzgeschichte, von Vorformen wie Blues und Ragtime über New Orleans, Chicago, Swing, Cool Jazz, Hardbop bis zu Free Jazz, Fusion und den aktuellsten Ausprägungen.

Er streut knapp den biographischen Hintergrund bedeutender Musiker ein; am wichtigsten aber ist ihm das gelenkte Hören der Aufnahmen, die man entweder im Internet findet, über eine Spotify-Playlist ansteuern oder über eine Website des Verlags downloaden kann.

Überhaupt achtet er darauf, den Fokus immer wieder auf Musikerinnen zu legen, und das nicht nur, wenn es um Sängerinnen wie Billie Holiday oder Ella Fitzgerald geht.

Jedes Kapitel endet mit einer knappen Zusammenfassung der Teilkapitel, mit Begriffen, die in dem Kapitel erklärt wurden, mit den wichtigsten Personen, die darin vorkamen, mit möglichen Gesprächs- und Diskussionsthemen, sowie mit Tipps für weiterführende Literatur.

Schon hier zeigt sich, dass das Buch eher am Aufbrechen als am Festschreiben des Repertoirekanons im Jazz interessiert ist.

Aber das wäre dann wahrscheinlich die Fortführung seines Anliegens — quasi für die Oberstufe. Jazz ist … Musik! Überhaupt ist Musik zuallererst einmal Musik und wenig anderes.

Das Publikum erlebt Jazzmusiker in der Regel als Geschöpfe aus einer anderen Welt, als kreative Erfinder, die allabendlich auf der Bühne stehen, um sich jeden Tag auf das Risiko der Improvisation einzulassen, jeden Tag etwas Neues zu spielen.

Tom Greenland basiert sein Buch auf mehr als Interviews, die er mit Musikern, Veranstaltern, Kritikern und Fans zwischen und geführt hatte. Ausgehend von dieser Erfahrung entwickelt der Autor eine Vorstellung von Jazz, die nicht allein aus dem musikalisch Erklingenden besteht, sondern immer auch nach den Kontexten fragt, all das erst möglich werden lassen.

Und er will wissen, wie stark all solche Faktoren von der Umgebung beeinflusst sind, in der die Musik gemacht wird? Sein zweites Kapitel ist den Fans gewidmet, die einen wichtigen Teil der Jazz Community ausmachen.

Greenland fragt — mit Bezug auf die New Yorker Situation -, wie solche Communities aus Fans entstehen, wie sie sich beispielsweise durch die digitale Revolution der letzten Jahre verändert haben, welche unterschiedlichen Hörgewohnheiten — und eng verbunden damit welche ästhetischen Vorstellungen — es unter ihnen gibt.

Greenland beschreibt darin anhand von Interviewexzerpten, wie Fans ihren eigenen Platz innerhalb des regionalen Jazzlebens finden, wie sie sich mit Orten identifizieren und wie diese Identifikation mit einem Ort zugleich Einfluss auf ihre Hörgewohnheiten nimmt.

Im vierten Kapitel beschreibt er das Tagesgeschäft der Clubs und anderer Spielorte in der Stadt, unterscheidet dabei Geschäftsmodelle, die vom konventionellen Jazzclub, also etwa dem Village Vanguard oder dem Sweet Basil, bis zu Veranstaltungen reichen, die von Musikern selbst kuratiert werden.

Im Zusammenhang hiermit reflektiert er auch auf den Einfluss der Publikumserwartung auf die Programmgestaltung der jeweiligen Spielorte.

Im fünften Kapitel beleuchtet Greenland die Karriere etwa der Kritiker Gary Giddins und David Adler, des Plattenladen-Besitzers Bruce Gallanter, von Bildenden Künstlern und Fotografen, fragt, wie sie zum Jazz kamen, welche Zufälle dazu führten, dass aus ihrer Passion ein Beruf wurde, und welche Chancen und Schwierigkeiten mit ihre jeweiligen Tätigkeiten verbunden sind.

Greenland spricht mit Musikern darüber, wie sie eine Beziehung zu ihren Hörern aufbauen, mit Clubbetreibern darüber, wie sie zu einer kommunikativen kreativen Atmosphäre beitragen, und mit Kritikern darüber, wie ihnen manchmal ihre professionelle Brille den Blick auf die Musik verstellt.

Er beschreibt, wie die Kommunikation mit einem Livepublikum kreative Energie erzeugen und wie Musik, wenn denn alles richtig zusammenkommt und stimmt, für ein fast schon spirituelles Erlebnis bei allen Beteiligten sorgen kann.

Ein schmaler Grat. Ausgerechnet der Jazz wurde in der Tschechoslowakei in der er Jahren als staats- und systemgefährdend angesehen, so sehr, dass das Regime einen Schauprozess anstrengte, der in langjährigen Haftstrafen für die Vorstandmitglieder der Jazz-Sektion endete.

Das Begleitbuch zur Ausstellung stellt die Aktivitäten dieser Gruppe von Kulturaktivisten in den Kontext der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung der CSSR in jenen Jahren und dokumentiert damit ein faszinierendes Kapitel europäischer Jazz-, nein europäischer Kulturgeschichte.

Die Jazz-Sektion wurde gegründet und anfangs von allen Seiten als Win-Win-Lösung verstanden, war für die Regierung eine Unterabteilung der Musikergewerkschaft, die eine bessere Kontrolle der Jazzszene ermöglichte, wurde von den Musikern auf der anderen Seite als eine unabhängige Organisation angesehen, die helfen konnte, Konzerte und das Jazzleben noch besser zu organisieren.

In einem ersten Kapitel blickt Ritter auf die Geschichte des tschechoslowakischen Jazz seit den er Jahren, fokussiert dabei schnell auf die Nachkriegszeit und die sich wandelnde Haltung der Kulturpolitik gegenüber dem Jazz.

Er beschreibt, wie der Prager Frühling und der Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen auf der einen Seite die Situation aller kultureller Aktivitäten verschärfte, auf der anderen Seite zur Gründung der Jazz-Sektion führte.

Es war also zuvorderst der Interpretationswandel dessen, was unter Jazz zu subsumieren war, der die staatliche Repression herausforderte.

Ende der er Jahre wurde es ernster: die Jazz-Sektion wurde verboten, die Konzerte der Prager Jazz-Tage fanden aber auch ohne offizielle Erlaubnis in der Illegalität statt.

Trotz des Verbots ging es im Untergrund weiter, mit Konzerten und Veröffentlichungen. Ritter beschreibt die Zunahme der Repressionen und die Vorgehensweise der Jazz-Sektion, diese zu umgehen.

Am Ende wurde der Vorstand wegen verbotener Geschäfte der Prozess gemacht und die beiden Vorsitzenden am März zu 9 bzw. Zum Ende seines Aufsatzes betont Ritter, dass es beim Wirken der Jazz-Sektion um weit mehr gegangen sei als um Jazz, dass die Jazz-Sektion über die Jahre eine Art Fürsprecher für die Freiheit der aktuellen Kunst geworden sei und damit zu einer wichtigen Stimme im Versuch einer Veränderung des Systems von innen heraus.

Er betont, dass die Jazz-Sektion zwar vor allem in Prag aktiv war, ihr Einfluss sowohl im Jazz- und Rockbereich, in der Insistenz auf ihre Unabhängigkeit aber auch in der ganzen Tschechoslowakei zu spüren war.

Die Texte sind durchgängig zweisprachig auf Deutsch und Tschechisch gehalten und ungemein informativ. Jede Abbildung wird zudem mit einem kurzen Begleittext kontextualisiert.

Rüdiger Ritter, den anderen Ausstellungsmachern und Autoren ist zu danken, diesen zwar durchaus bekannten, in dieser Detailliertheit bislang aber nicht zusammengefassten Aspekt osteuropäischer Jazzgeschichte festgehalten und dokumentiert zu haben.

Jazz in Graz von bis von Michael Kahr Graz Leykam Seiten, 1 beiheftende CD, 29,90 Euro ISBN: Michael Kahr ist Musiker und Musikwissenschaftler und hat in beiden Funktionen die verschiedenen Einrichtungen der Kunstuniversität Granz besucht und benutzt, die sich mit Jazz beschäftigen, das Institut für Jazz also genauso wie das Institut für Jazzforschung.

Januar nahm das Institut für Jazz an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz seine Arbeit auf; wurde die Internationale Gesellschaft für Jazzforschung und das Institut für Jazzforschung gegründet.

Diese Institutionalisierung des Jazz in der Landeshauptstadt der Steiermark ist die Anfangsmarke für Kahrs Untersuchung, die er bis in die Gegenwart reichen lässt.

Er stellt dabei keine konkrete Fragestellung vor, sondern skizziert den Jazz als einen wichtigen Teil der Grazer Kulturentwicklung. Seine Herangehensweise ist dabei eine vor allem beschreibende: In einem ersten Kapitel geht es um den Kontext, also die Geschichte des Jazz in Graz nach dem II.

Ein drittes Kapitel stellt wichtige Musiker der Grazer Jazzszene genauso vor wie Lehrende an der Hochschule und Studierende, die diese Szene über die Jahre mitgeprägt hatten.

Und ein viertes Kapitel fokussiert auf die wichtigsten Veranstalter, Konzertreihen und Festivals. Die drei-sätzige Komposition hängt dem Buch als Audiodatei auf einer Daten-CD bei, die auch eine PDF-Fassung der kompletten Partitur enthält.

Michael Kahr hat mit seinem Buch eine Art Stadtgeschichte des Jazz zwischen und heute verfasst. Er schildert zugleich den Einfluss der Institutionalisierung und der mit der Einrichtung der diversen Studien- und Forschungszweige für Jazz verbundenen Internationalisierung auf die bereits vorhandenen bzw.

Flamingos und andere Paradiesvögel. Juni In Leipzig finden zum ersten Mal die Jazztage statt. Helmut Sachse spielt mit seinem Quartett, Ulrich Gumpert mit Günter Sommer im Duo, Luten Petrowski mit Sextet, Manfred Schulzes Ensemble und Synopsis, das spätere Zentralquartett.

Aus Anlass des jährigen Jubiläums hat der Jazzclub Leipzig im letzten Jahr ein Buch vorgelegt, dass 40 Jahre Leipziger Musikgeschichte, ach was, ostdeutscher, tatsächlich aber gesamtdeutscher Musikgeschichte dokumentiert.

Die Plakate, die kompletten Besetzungslisten, Erinnerungen von Musikern, Veranstaltern und Fans im Publikum, Antragsprosa für den Kulturbund der DDR und vieles mehr.

Da berichtet Monika Spiller, wie es dazu kam, dass Musiker ab anstelle Blumen eine Originalgrafik verschiedener Leipziger Künstler erhielten.

Immo Fitzsche erinnert sich, wie er dabei half, dass westliche Musiker ihre DDR-Mark, die im Westen ja weit weniger wert waren, während des Aufenthaltes auszugeben.

Die Kulturdirektion Leipzig beschwert sich über die Planung eines Punkabends. Horst-Udo Försterling war dabei, als die ersten Jazztage im vereinten Deutschland abgehalten wurden.

Steffen Pohle erinnert sich an ein Gespräch mit Keith Jarrett. Stefan Heilig und Benjamin Heine unterhalten sich mit dem langjährigen künstlerischen Leiter der Jazztage, Bert Noglik, und Ulrich Steinmetzger spricht mit Stefan Heilig, der die Geschäfte des Jazzclubs und damit auch die Organisation des Festivals übernahm.

Das Buch ist damit mehr geworden als eine reine Festivalchronik. Ein würdiges Geburtstagsgeschenk: Zum Blättern mehr als zum Lesen.

Zum Entdecken genauso wie zum Erinnern. Und immer wieder eine Anregung zum Hören jedweder Tondokumente, die einem die hier gelisteten Musiker und Bands vergegenwärtigen können.

Inge, sing! Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg von Marc Boettcher Berlin parthas berlin Seiten, 24 Euro ISBN: Das Nachwort gehört eigentlich an den Beginn der Geschichte: Wie der Grafiker Thomas Rautenberg auf einem Münchner Flohmarkt ein Fotoalbum einer Sängerin vor unterschiedlichen Bands entdeckte und bei dem Händler weitere Fotos und zahlreiche Tonbänder.

Wie er, nachdem er eine Produktion über Bert Kaempfert im Fernsehen sah, den Filmemacher ausfindig machte und anschrieb, ob er sich nicht vorstellen könne, das Leben der Inge Brandenburg zu verfilmen.

Den inzwischen mehrfach preisgekrönten Film produzierte er trotz erheblicher Hürden, und weil das Material, das er für die Dokumentation ausgewertet hatte, so viel mehr hergab, entschloss er sich, ein Buch zu schreiben, das die vergessene Inge Brandenburg zumindest zurück auf die Bühne der Erinnerung holt.

Er erzählt die Geschichte einer traurigen Kindheit in Leipzig, der unglücklichen Ehe der Eltern, des Heimaufenthalts, erst in Dessau, dann in Bernburg.

Nach dem Krieg flüchtet Inge Brandenburg nach Augsburg, arbeitete in einer Bäckerei und nahm nebenbei Klavierunterricht. Als sie in der Schwäbischen Landeszeitung eine Annonce liest, in der eine gut aussehende Sängerin gesucht wird, bewirbt sie sich und erhält im November zum ersten Mal die Gelegenheit vor Publikum aufzutreten.

Sie arbeitet mit einer Tanzkapelle, die vor allem durch amerikanische Clubs tingelt, und sie lernt mehr und mehr Jazzmusiker kennen, die sie schätzten, weil sie so deutlich kein Schlagersternchen ist, sondern sich für den aktuellen Jazz der Zeit interessiert.

Böttcher hat genügend O-Töne von Brandenburg, um sie von den GI-Clubs erzählen zu lassen, vom Frankfurter Jazzkeller, von einer Tournee nach Nordafrika, von ersten Erfolgen in Skandinavien, wo sie mit den bedeutendsten schwedischen Jazzmusikern zusammenarbeitete.

Sie verliebt sich in Charles Hickman, der als Disc Jockey für den AFN in Frankfurt tätig ist, und sie wird mehr und mehr auch von der breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen, als eine Sängerin im Stil amerikanischer Vorbilder, die vom Jazz her kommen, aber sich vor der Popmusik nicht scheuen.

Sie nimmt ein paar Rollen für Fernsehfilme und fürs Theater an; ihre finanzielle Lage aber wird immer prekärer. Boettcher zitiert aus Polizeiberichten und Zeugenvernehmungen etwa eines Vorfalls, bei dem Inge Brandenburg nach einem streitvollen Abend in ihrer Stammkneipe einem Taxifahrer, der sie nicht weiterfahren wollte, in den Unterarm biss.

Sie streitet — glücklos — mit ihrer Plattenfirma; ihre Auftritte, egal ob vor Publikum oder den Kameras, werden selten.

Sie zieht von Frankfurt nach München, macht Fernsehunterhaltung, tritt bei Kirchentagen und Jugendveranstaltungen auf.

Gesundheitliche Probleme, beruflich aktive und ruhigere Zeiten wechseln einander ab, Depressionen und Alkohol bestimmen immer mehr ihren Alltag und behindern sie noch mehr als sonst in der beruflichen Zuverlässigkeit.

Als Inge Brandenburg im Februar im Alter von 70 Jahren an den Folgen des jahrzehntelangen Raubbaus stirbt, ist es schon lange einsam um sie geworden.

Dem Journalist Marcus Woelfle gelingt es, wenigstens Teile des Nachlasses von Inge Brandenburg zu sichern, andere waren bereits vom Entrümpler weggeräumt worden.

Hobsbawm, Newton und Jazz. Wolfram Knauer nimmt Hobsbawms Fokus auch auf das Politische zum Anlass, die Jazzgeschichte von genau dieser Seite zu beleuchten und das sich wandelndes Verhältnis zwischen Jazz und Politik in den USA des 20sten Jahrhunderts zusammenzufassen.

Adornos aus den er Jahren gegenüber. Christian Broecking nimmt seine Studien über die US-amerikanische Jazzszene der er und er Jahre zum Anlass danach zu fragen, wie wichtig politische Intentionen für insbesondere afro-amerikanische Künstler in jenen Jahren waren.

Dann fragt er, inwieweit einige der Voraussetzungen, die Hobsbawm für den Jazz als gegeben setzt, im 21sten Jahrhundert überhaupt noch gelten bzw.

Wie müsste man die elementar veränderten Produktions-, Vermarktungs- und Konsumstrategien heute diskutieren oder überhaupt die völlig veränderte Struktur der Jazzszene?

Welche Auswirkungen hat zum einen die Professionalisierung, zum anderen die Akademisierung auf Musiker und ihre Musik? Er beschreibt eine gewisse Selbstreferentialität der Jazzszene, die auf der anderen Seite aber schon lange ihren Subkulturstatus verloren habe.

Er fragt nach dem Kontrast zwischen lokaler Verankerung und globaler Vernetzung im internationalen Jazz. Und er betont, dass sich eine heutige Jazzforschung auch mit Fragen zu den mehr und mehr prekären Verhältnissen umgehen müsse, in welchen viele Musiker leben, sowie mit dem Zwang und der Tendenz zur Selbstvermarktung.

Schläppi beendet das Buch damit mit der Aufforderung an eine interdisziplinäre Jazzforschung, sich an Hobsbawm ein Beispiel zu nehmen und weiter zu forschen, um die Relevanz dieser Musik, ihre künstlerischen wie materiellen Zukunftsperspektiven beschreiben zu können.

Hobsbawm und ein gelungener Versuch, dessen Fragestellungen auf ihre Aktualität hin zu überprüfen. Kontrollierter Kontrollverlust.

Konrad Heiland ist Psychotherapeut, zugleich Autor von Musikfeatures für den Bayerischen Rundfunk.

Im Vorwort erklärt Heiland seinen eigenen Weg, zum Jazz genauso wie zur Musiktherapie. Theo Piegler skizziert in seinem Beitrag die Geschichte der Psychoanalyse von Siegmund Freud bis in die Gegenwart.

Heiland spricht mit dem Geiger Uli Bartel über die Freiheiten, die über kontrollierten Kontrollverlust möglich sind, und die innerhalb konkreter Strukturen stattfinden, egal ob sich solche in musikalischer Form manifestieren oder in Spiritualität.

Jörg Schaaf fragt danach, was Improvisation in der Interpretation von Mainstream-Jazz so spannend macht und betrachtet dafür nacheinander das Instrument, die Form, die melodische, rhythmische und harmonische Gestaltung.

Und auch er kommt zum Schluss, dass die Tatsache, dass man bei der Jazzimprovisation auf Kontrolle verzichte, um Kontrolle zu erlangen, dieser Musik ihre ganz besondere Magie verleihe.

Heiland diskutiert die Musik des Labels ECM als Alternative zur afro-amerikanischen Jazzerfahrung und vergleicht die Ästhetik von ECM mit der von John Zorns Tzadik-Label.

Andreas Jacke portraitiert den Schlagzeuger Robert Wyatt. Konrad Heiland befasst sich mit Charles Mingus und wagt dabei einige philosophisch-psychoanalytische Anmerkungen zum Thema Rassismus.

Willem Strank fragt nach der Funktion von Jazz als Soundtrack zu zwei amerikanischen Film Noirs der er Jahre. Christopher Dell plädiert für eine Technologie der Improvisation auch und gerade in der Architektur.

Und zum Schluss erzählt Klaus Lumma von seiner persönlichen Beziehung zu New Orleans und wie der Jazz dort zwischen Begräbnisritualen, Karneval und dem Hurricane Katrina immer auch therapeutische Funktion besessen habe.

Alles in allem enthält der Band damit etliche, teils überzeugendere, teils mühsam zu lesende, teils zu Widerspruch ermutigende Beiträge.

Um die Situation vor Ort besser verstehen zu können, müssen die Prozesse kurz nach beleuchtet werden. Damals floss Geld aus der eritreischen Diaspora nach Asmara und es entstanden erste Hotels z.

Engagierte Kenner der Architektur Asmaras sahen damals, dass diese Bautätigkeit das historische Stadtbild beeinträchtigte und setzten sich für dessen Schutz ein.

So entstand das Cultural Assets Rehabilitation Project CARP , ein Denkmalschutz-Programm, das eine Zone mit schützenswerten Gebäuden im Zentrum von Asmara auswies.

One of the main strategies developed by CARP was to use the colonial built environment, particularly that constructed during the fascist period as a specific place-based identity of the city.

Zunächst einmal ging es beim CARP darum, die ikonischen Gebäude zu sammeln, typologisch zu charakterisieren und damit ein Areal abzustecken, das unter Schutz gestellt werden konnte.

World Bank Investment in Cultural Heritage and Development. Die Diskurs-Koalition dominiert die Ziele der Argumentation, die verschiedenen Argumentationen haben die gemeinsame Grundforderung, die Architektur für eine touristische Nutzung aufzubereiten.

Gleichzeitig kommt es zu einer Institutionalisierung von Praktiken und Regelungen der Koalitionen, bzw. Das CARP entspricht der damaligen Auffassung der UNESCO, ein Weltkulturerbe habe immer etwas mit Monumenten zu tun.

Identitätspolitik wurde mit Monumentalisierung verknüpft. Handelt es sich um eine afrikanische Stadt mit einem europäischen Zentrum oder um eine europäische Stadt inmitten von Afrika?

Oder ist es eine afrikanisch gewordene, ursprünglich europäische Stadt? Lässt man sich auf solche Fragen ein, so wird deutlich, dass wir einer spezifisch europäischen Leseart der Stadt unterliegen, wenn wir ihre Identität an ein Zentrum knüpfen.

Die Betreiber des CARP gaben eine eindeutige Antwort auf diese Fragen: Naigzy Gebremedin, der damals die Institution leitete, nahm Kontakt zu Edward Denison und dessen Frau, einem britischen Architekten- und Fotografenpaar, auf, das gerade in Afrika unterwegs gewesen war.

Das Resultat der folgenden Zusammenarbeit war das Buch Asmara. Sein Ziel war es, Asmara für den internationalen Tourismus zu öffnen.

Die Kernaussage ist folglich, dass Asmara ein intakt erhaltenes Architekturensemble beherberge, das man besichtigen könne.

Entsprechend wird Asmara als eine sichere Stadt vorgestellt, ihr europäischer d. Other portrayals, like the photography book entitled Asmara, the Frozen City, add to this aestheticizing intimation of frozen time [ Es gab also ein kulturelles Kapital, einen Schatz, der gehoben werden konnte.

Alle diese Vorhaben zeigen, wie umkämpft kultur-räumliche Repräsentationen sind. Welche Rolle übernimmt die Architektur bei der Formation eines geokulturellen Leitbildes der eritreischen Nation?

An welche Regeln hält man sich und welche Ein- und Ausschlüsse werden dabei produziert? Welche Rolle spielt die koloniale Architektur bei der Konstitution einer hegemonialen kultur-räumlichen Repräsentation der jungen eritreischen Nation?

Um diese Fragen beantworten zu können, muss man zuerst feststellen, welche kultur-räumlichen Repräsentationsregime beteiligt sind.

Nach einer kurzen Periode der Öffnung entschied sich die eritreische Regierung für einen politischen Kurs der Isolation.

Die Grenzkonflikte mit den Nachbarn, allen voran mit Äthiopien, dauern bis heute an. Die sechzig Jahre italienischer Herrschaft haben verschiedene ethnische Gruppierungen dazu gebracht, sich in einer neuen Gemeinschaft einzufinden.

Aus dem kulturellen Kapital des Landes wurde ein statisches Symbol der eritreischen Nation. Die Eritreer sehen sie als Alleinstellungsmerkmal, das für Modernisierung ganz allgemein steht und sie vom unliebsamen, äthiopischen Nachbarn unterscheidet.

Für die postkolonialen Führer in Afrika bedeutet moderne Architektur Unabhängigkeit, Modernismus ist die Voraussetzung für eine grundlegende Reform der Gesellschaft.

Der deutsche Ethnologe Magnus Treiber hat gezeigt, wie sich die politische Landschaft Eritreas nach der Unabhängigkeit in den kleinsten Milieus der Stadt niederschlägt.

Die berühmten Bars von Asmara bilden kompetitive Milieus unterschiedlicher Gruppierungen. Zudem identifiziert man in Asmara Eigenschaften der modernen Gebäude wie ihre Geradlinigkeit und Klarheit mit Eigenschaften der jungen Nation.

Das Regime setzt moralische und physische Sauberkeit gleich, deshalb verschwinden Bettler und Prostituierte aus der inneren Zone der Stadt, Plastiksäcke sind verboten und Putztrupps sorgen dafür, dass alles sauber ist.

Saubere Räume symbolisieren soziale Exklusivität, Modernität und Komfort. In den Lobbys der Hotels und den Bars wird ein Lebensstil zelebriert, den sich Menschen in Asmara nicht einfach leisten können.

Möglich wird dies durch das Geld aus der Diaspora. Asserting Politics of Sovereignty ans Security in Asmara, Washington and Brussels , S.

Cultural Meanings, Social Practices, Oxford , S. Once independence was achieved, the glue that bound together the various groups no longer held.

Die neue Perspektive auf Asmara im Asmara Heritage Project zeigt auch deutlich, dass es im Diskurs der UNESCO eine Reihe von Dislokationen gegeben hat.

Dem Ende des Kalten Krieges folgte noch in den er Jahren das UN-Konzept Sustainable Development. Parallel zur neoliberalen Ordnung wuchs deshalb innerhalb der UNESCO die Forderung, lokale kulturelle Güter vor der homogenisierenden Liberalisierungstendenz zu schützen.

Can There be Such a Thing as a World Culture? In: Anthony King Hg. Beispiele aus der empirischen Forschung, Berlin: LIT Verlag , S.

Beispiele aus der empirischen Forschung, Berlin , S. Der Kultur- Diskurs der UNESCO entwickelt sich jetzt um die Idee der kulturellen Vielfalt herum, d.

Die faschistische Signatur von Asmara sollte erhalten bleiben und zum nationalen Symbol werden, mit dem man sich unterscheiden konnte, gleichzeitig hatte man aber auch eine touristische Einnahmequelle.

Das Asmara Heritage Project sieht drei Zonen vor: erstens den Bereich des CARP mit den ikonischen Gebäuden Historic Perimeter , eine afrikanische Zone mit dem italienischen Villenviertel, dem Bahnhof, dem italienischen Friedhof, Tukul-Siedlungen und dem ursprünglichen indigenen Viertel Buffer Zone und einen Bereich mit einer schützenswerter Landschaft Natural Belt.

Eine weitere Dislokation, 67 Ebd. Dies berücksichtigt den Umstand, dass ein Weltkulturerbe nicht mit Monumenten und der Sammlung von Objekten aufhört, sondern lebendiger Ausdruck von Praktiken unterschiedlichster Art ist.

Das Argument kann nicht sein, dass es aufseiten der UNESCO nicht auch strategisches Handeln gibt. Interessanter aber ist der Umstand, dass der Streit über den Status faschistischer Kolonialarchitektur in Asmara mehr als nur ein Interessenskonflikt sein kann.

Was zur Diskussion steht, ist die institutionalisierte Form der Gestaltung von Kulturpolitik. Meine These ist, dass sich der Konflikt über die künftige Kulturpolitik der UNESCO und die Debatte über faschistische Architektur in Eritrea wechselseitig beeinflussen könnten.

Eine Untersuchung der aktuellen Diskurse, d. Daher soll aus einer postkolonialen Perspektive heraus der Blick auf die Repräsentationen von Asmara in verschiedenen Projekten, Texten oder den neuen Medien gerichtet werden.

Anhand verschiedener fragmentarischer Porträts von Asmara, die gemeinsam mit Stefan Graf in unserem Buch Asmara — Colonial City and Postcolonial Experiences gesammelt sind, zeigt sich, wie das koloniale Erbe von Asmara im Kontext von Globalisierung, Migration und neuen Medien rezitiert wird.

Dabei findet eine Verschiebung statt von einer Praxis der identitätsbegrenzenden Verortung hin zu einer Praxis differenter Raumproduktion.

Die Dekonstruktion von Bella Asmara im postkolonialen Kontext und entlang der Trajektorien der Migration gibt den Blick frei auf die Antagonismen der hegemonialen diskursiven Ordnung verschiedener Repräsentationsregime.

Welche Rolle spielt diese Stadt im postkolonialen Diskurs in Italien? Welche symbolische Funktion übernimmt Asmara in den neuen Medien? Eine interdisziplinäre und interkulturelle Kartographie kann dazu beitragen, literarische, kinematographische oder alternative Karten zu zeichnen, welche die Rolle Asmaras neu zu verhandeln helfen.

Cristina Lombardi-Diop arbeitet zu zeitgenössischen Künstlern, Videokünstlern und Schriftstellern, die auf der Basis persönliche Erfahrungen ein postkoloniales Bild von Asmara erstellen.

Dazu gehören zum Beispiel Rino Bianchi, Igiaba 72 UNESCO: What is Intangible Cultural Heritage? Gemeinsam ist diesen Künstlern der Versuch, koloniale Spuren an die Oberfläche zu bringen.

Das Resultat ist eine faszinierende Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Monumenten und Plätzen aus der Perspektive einzelner Menschen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Buch Tales of the Invisible City des Anthropologen Filip De Boeck und des Fotografen Marie-Francoise Plissart.

Ausgehend von Italo Calvinos The Invisible Cities entwerfen sie ein Porträt von Kinshasa, das wie ein Kaleidoskop die Gegenwart der Stadt in ihrer Vielschichtigkeit aufnimmt und eine Stadt bestehend aus vielen Städten entwirft.

Auf diese Weise treten indigene Praktiken und Erinnerungen in den Vordergrund, es entsteht eine lokale Stimme, die im kolonialen Diskurs ausgeklammert worden ist.

Magnus Treiber widmet sich den eritreischen Flüchtlingen in den riesigen Lagern im Norden Äthiopiens und in der Peripherie von Khartum im Sudan.

Hier entstehen in prekären Verhältnissen und mit billigen Materialien Pendants zu den berühmten Bars und Pensionen von Asmara.

Tales of the Invisible City, Leuven Woldemikael: Under A Shadow of a Colonial City. Entsprechend der faschistischen Ideologie war Asmara auch ein Abbild von Rom, dem Zentrum des Imperiums.

Die eritreische internationale Gemeinschaft gilt als exemplarisch für die Art und Weise, wie sich Staaten einen Zugriff auf seine Untertanen verschafft.

Die Präsenz von Asmara auf den Webseiten der eritreischen Diaspora zeigt auch, dass Asmara einerseits als Heimat fungiert, andererseits aber auch in seiner virtuellen Präsenz eine Plattform bietet für das Erproben neuer Identitäten und eines eritreischen Kosmopolitismus.

Parallel dazu wurde eine zweite Story-Line entwickelt, das Rebranding faschistischer Architektur in Asmara. Kulturpolitik ist als Kampf um diskursive Hegemonie zu begreifen.

Dabei wurden immer wieder Momente der Dislokation sichtbar gemacht, dort, wo es zu Verschiebungen und Transformationen im Diskurs kommt.

Alsayyad, Nezar: Culture, Identity and Urbanism. Aesthetics of the Past-Rebellions for the Future, London , pp. Anderson, Benedict: Imagined communities: reflections on the origin and spread of nationalism, London Anderson, Sean: Invisible Colonies: Modern Architecture and its representation in Colonia Eritrea, — D-Thesis, University of California, Los Angeles Bernal, Victoria: Asmara Online.

Graf, Architecture in Asmara, S. Bodenschatz, Harald Hg. Auf der Suche nach der neuen Stadt im faschistischen Italien, Berlin Bodenschatz, Harald: Wachsende Begeisterung in Italien über den Städtebau des faschistischen Regimes, in: ders.

Boym, Svetlana: The Future of Nostalgia. Del Boca, Anelo: Africa nella memoria degli italiani: miti, memorie, errori, sconfitte, Mailand Del Boca, Angelo: Italiani brava gente?

Dovey, Kim: Becoming Places. Beispiele aus der empirischen Forschung, Berlin Eritrea EmbassyMedia: UNESCO Receives Asmara World Heritage City Application, Foucault, Michel: Geometrie des Verfahrens.

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Greenburg, Miriam: Branding cities: A social History of Unban lifestyle Magazine, in: Urban Affairs Review, Jg. Hajer, Maarten: Argumentative Diskursanalyse.

Hajer, Maarten: The Politics of Environmental Discourse. Ecological Modernization and the Policy Process, Oxford Harvey, David: Monuments and Myth, in: Annals of the Association of American Geographers, Jg.

Jäger, Siegfried: Kritische Diskursanalyse. James-Chakraborty, Kathleen: Is Modern Architecture Good? Band II: Forschungspraxis, Opladen Link, Jürgen: Kollektivsymbolik und Mediendiskurse, in: kultuRRevolution, , H.

Lombardi-Diop, Christina: Roma-Asmara. Matteoli, Aram: Terror und Moderne, in: Die Zeit, Ndlovu-Gatsheni, Sabelo J. Rabinow, Paul: French Modern.

Chicago Rausch, Christoph: Modern Nostalgia. Asserting Politics of Sovereignty and Security in Asmara, PhD-Thesis, University of Maastricht Reiner Keller: Diskursanalyse, in: Ronald Hitzler u.

Anne Honer Hg. Rodwell, Dennis: Conservation and Sustainable in Historic Cities, London Treiber, Magnus: The Choice Between Clean and Dirty.

UNESCO: What is Intangible Cultural Heritage? Victoria Bernal: Asmara Online. Wallerstein, Immanuel: The Nation and the Universal.

In: King, Anthony Hg. Woldemikael, Tekle M. World Bank: Cultural Assets Rehabilitation Project CARP. I discuss the challenges of dealing with the audiovisual sources stored in this archive of popular culture and beyond, given the mobility that characterises the platform and its sources.

I explore how to contextualise audiovisual sources found on YouTube and reflect on which ethical aspects need to be considered when using them for research purposes, and how to refer to them in citations.

KEYWORDS: archives, mobility, popular culture, research methods, social media 7 Introduction Since its launch in May , YouTube has become by far the most popular platform in the world for audiovisual sources.

She has a regional focus on Eastern Africa and its diaspora and her current research project is on popular culture practices among people from the Comoros in Marseille.

This paper was presented at the conference Afrika — Zugänge und Einordnungen, November 17—18, , at the Johannes Kepler University, Linz.

It originally was published in Stichproben, vol. Contact: birgit. The platform has not only come to change the way that billions of people consume video, but has also had an increasing impact on research practices, as will be discussed in this article.

In this paper, I wish to reflect on the special characteristics of YouTube as an archive and its relevance for African Studies, thereby drawing on contributions by scholars from different disciplinary backgrounds.

Furthermore, I aim to reflect on how to deal with the audiovisual sources stored in this archive in research processes, given the great diversity of sources and the mobility and multiplicity that characterises them.

Many aspects are not specific to African Studies, but in my opinion some of them certainly are. However, I wish to begin by giving a short background on YouTube.

Nevertheless, many formats such as tutorials would not have become popular without YouTube. Who will curate this digital Wunderkammer?

Desmet: Teaching Shakespeare with YouTube, in: English Journal, vol. When individual users upload videos that were produced by third parties, there is often a copyright violation, especially in the case of clips of TV productions, music videos or live concerts.

However, many media companies also have their own YouTube channels and use the platform to reach an additional audience. That is especially true of so-called legacy media, i.

As Gehl points out, YouTube is an archive that is actually built on the capitalisation of unpaid labour, as Google, the company that has owned the platform since , makes revenue from selling advertisements.

Many such archives or institutions are run by individuals or associations that are focused on one particular topic.

That this crowd effort works is demonstrated by empirical studies such as the one by Australian film scholar Alan McKee, who found that YouTube offered more reliable access to different film formats than the Australian National Film and Sound Archive NFSA , and that there were fewer broken links in YouTube.

Moreover, it has to be considered that in , rates of Internet access in most African countries were still rather low 24 and relatively few people owned film-recording devices such as cameras or smartphones.

Musicians, Tourists, Missionaries and Aid Workers, in: The International Communication Gazette, vol.

By , it was less than 4 times greater. May , p. It has to be borne in mind that the algorithm of YouTube provides the user with different results depending on his or her location while searching as indicated by the IP-address of the device.

Any analysis of content stored in the platform has to keep this in mind. As a result, tags, titles, and descriptions reflect the purposes the footage serves, what uploaders want to emphasize, how they anticipate search behaviour, and how they try to preconfigure the reception of a video.

As more people become involved in the production of images — as in theory anyone who owns a smartphone can make a video and whoever has Internet access can upload one — images being circulated of Africa are certainly becoming more diversified.

However, greater diversity must not be confused with alternative or morally superior to mainstream media. This is again not at all surprising in my opinion, because it cannot be assumed that users of this platform share certain values besides wanting to upload and access videos for free.

Das soll beileibe keine Deutung der Ursachen der einsetzenden wirtschaftlichen Unordnung sein, sondern nur die Feststellung eines Zustandes, dessen tieferliegende Voraussetzungen im Folgenden behandelt werden.

Wir gehen, relativ willkrlich, von der Hungersnot der Jahre aus und nehmen an, da sie ber eine Bevlkerung hereinbrach, die sich in optimaler Verfassung befand, also weder unterernhrt noch von Epidemien dezimiert war.

Jedenfalls erstreckte sie sich ber mehrere europische Lnder, und die Teuerung war betrchtlich. Die Preise, die zwischen und in Frankreich um die Mittelwerte 3, 4 und 5 gekreist hatten mit ganz seltenen Ausschlgen bis auf 10 , erreichten den Index 25 und den Index Wie anfechtbar diese von dAvenel stammenden Zahlenwerte auch sein mgen,1 es gibt keinen Grund, an der dramatischen Intensitt der fr diese Jahre aufgewiesenen Erscheinungen zu zweifeln, zumal das Beispiel Englands eine beraus eindeutige Besttigung liefert.

Bis zu welchem Punkt blieben die franzsischen und englischen Preisbewegungen auf diese beiden Lnder beschrnkt? Die verstreuten Anzeichen, die sich beobachten lassen, erlauben uns, wie es scheint, von einer European Famine zu sprechen um den Titel eines hochinteressanten Aufsatzes von H.

Lucas zu zitieren. Damit begann eine zwar nicht neue, aber erheblich verschrfte Periode jener Not, die man als regelrechte physiologische Elendszeit definieren kann.

Mit dem Begriff des Elends rhren wir neben den Gesichtspunkten medizinischer Hygiene und landwirtschaftlicher Produktion an den Gesamtbereich des Sozialen.

Tatschlich folgte auf die groe Teuerung der oben genannten Jahre eine Zeitspanne mit recht niedrigen Preisen so da die Bauern und Grundbesitzer sogar kleine Gewinne verzeichnen konnten , allerdings mit einigen erheblichen Maximalabweichungen, die sozial gesehen um so bedeutender waren, als sie in einer Periode des Preisverfalls auftraten, d.

Somit darf man als sicher ansehen, da zwischen und eine ganze Serie von Hungersnten und Seuchen das demographische und biologische Potential Europas unterminiert hatte.

Eine Epidemie wie alle anderen? Nein, weitaus mehr. Zum ersten Male seit dem 6. Jahrhundert trat im Abendland wieder die Beulenpest auf.

Die Opfer, die sie forderte, waren ungeheuer. Sie kam diesmal aus dem Mittleren Orient, wo sie schon gewtet hatte, und breitete sich ber einen Groteil Europas aus Italien, Frankreich und einen Teil Englands , griff auf das brige England und Deutschland ber und erreichte schlielich die skandinavischen Lnder.

Ziemlich heftige Hungersnte waren ihr voraufgegangen und begleiteten sie. Ein folgenschwerer Umstand, nicht nur als Grund physiologischer Schwchung, sondern auch als Ursache einer anderen Erscheinung.

Wenn nmlich die Pest einerseits in den Stdten eine Auswanderungsbewegung der Wohlhabenden auslste denken wir nur an den florentinischen Freundeskreis des Decamerone von Boccaccio, der sich bei den ersten Anzeichen der Krankheit in Sicherheit bringt , so bedingte andererseits die Hungersnot einen Zustrom der Landbevlkerung in die Stadt, wo die Lebensmittelverteilung von Seiten der.

Behrden die Not der Hungernden etwas zu lindern vermochte. In dieser Doppelbewegung von Flucht und Zustrom wurde die Stadt ber ihr normales Fassungsvermgen hinaus bevlkert; in diese bervlkerten und folglich unter noch schlechteren hygienischen Verhltnissen leidenden Stdte kam die Pest.

Sie forderte berall und ausnahmslos ungeheure Opfer. Man kann natrlich nicht genau feststellen, ob die Stadt- oder die Landbevlkerung mehr gelitten hat; aus den schon angefhrten Grnden sind genaue Berechnungen fast unmglich.

Viele Tote in den Stdten gehrten zur Landbevlkerung, die erst krzlich und vorbergehend dies war zumindest ihre Absicht zugewandert war; umgekehrt waren hchstwahrscheinlich ein Teil der Toten auf dem Lande Stdter, welche die Stadt aus Furcht vor der Ansteckung und in der Hoffnung auf Rettung verlassen hatten.

Dieser bis zum Ausbruch der Neuzeit fr die Wechselwirkung von Hungersnot und Seuche charakteristische Mechanismus erklrt die Unbrauchbarkeit folgender Art von berlegung: Wenn sich z.

Diese Berechnung ist nicht stichhaltig, da man berechtigterweise annehmen darf, da jene Stadt whrend der Pestepidemie von auf , , ja tausend Menschen angewachsen und da gerade in dieser neu hinzugekommenen Bevlkerungsschicht die Sterblichkeitsquote besonders hoch war.

Ebensowenig stichhaltig ist die Berechnung der Sterblichkeitsziffer in einigen lndlichen Gebieten, weil die manchmal vorkommende niedrige Sterblichkeit auf der Basis der vor der Pestzeit dort lebenden Bevlkerung errechnet wurde, ohne Bercksichtigung der Tatsache, da ein Teil der Bevlkerung bei Anbruch der Epidemie in der Stadt Schutz gesucht hatte.

Ein weiterer und zugleich ergnzender Beweis fr die Existenz dieses Mechanismus ist die Tatsache, da sehr hufig eine Hungersnot der Epidemie nicht nur vorausging, sondern sie auch begleitete und ihr folgte; und zwar ganz offensichtlich deshalb, weil wegen der Flucht der Bauern in die Stadt die ntigen Arbeitskrfte auf dem Lande fr die folgende Ernte fehlten.

Die Behauptung, da die Stadtbevlkerung zur Hlfte dahingerafft wurde oder da die Landbevlkerung weniger unter der Pest gelitten habe, ist demnach sinnlos.

Wir mssen uns also um Mastbe anderer Art bemhen und die einzelnen Berufsgattungen betrachten, z. Es steht daher ganz auer Zweifel, da die europische Bevlkerung zwischen und infolge der Hufung von Hungersnten und Epidemien stark zurckgegangen ist; die schwarze Pest hat nur die schon vorhandenen Lcken noch auerordentlich vergrert.

Der allgemeine europische Bevlkerungsstand zu Beginn des Jahrhunderts wurde erst im. Jahrhundert wieder erreicht, wie die folgenden, auf die gesamte europische Bevlkerung bezogenen Zahlen beweisen: JahreZahlen in Millionen Zahlen in Millionen nach M.

Bennet nach J. Rssel ,2 ,9 ,8 Die fr Frankreich, Deutschland und England verfgbaren genaueren Daten besttigen diesen Eindruck Zahlen nach W.

Abel : Frankreich England2,24, Deutschland in Millionen 22,, Es handelt sich natrlich zum groen Teil um annhernde Schtzungen, ber die man lange diskutieren knnte und die in der Tat hufig umstritten waren.

Aber sie vermitteln sicher einen gltigen Eindruck; der Bevlkerungsschwund zwischen dem Jahrhundert tritt ganz deutlich zutage, welche Reihe man auch immer verfolgen mag.

Darum ist, ganz abgesehen von den immer ungenauen Statistiken, dieser Bevlkerungsschwund eine der wenigen Gewiheiten, ber die man fr jene Zeit verfgt.

Andrerseits sollte man sich von der Magie der Zahlen nicht verfhren lassen. Weitaus bedeutsamer war der wirtschaftliche und soziale Strukturwandel, den Europa in jener Zeit erlebte.

Die Vernderungen waren beraus gro. Zunchst einmal kehrte ein Teil der Bauern nicht mehr auf ihr Land zurck, das sie aus Hunger und Not verlassen hatten; und das nicht nur, weil viele von ihnen in den Stdten umkamen, sondern weil die berlebenden Gelegenheit hatten, die Stellungen der verstorbenen Brger einzunehmen und zwar in jeder Hinsicht.

Ferner ergaben sich im Kreise der berlebenden Brger durch das einfache Spiel der Erbschaften Vermgensballungen, welche ein Wiederaufblhen von Handel und Gewerbe in grerem Stil ermglichten.

Das Land jedoch entvlkerte sich weiter; die Stadt bte eine ungeheuer starke Anziehungskraft auf die Menschen aus, die einem wahren Gottesgericht entronnen waren wie es die Pest in der damaligen Sicht eines war.

In Wirklichkeit frderten so furchtbare. Katastrophen wie Hungersnte und Epidemien kaum ein im christlichen Sinn besseres Leben, auch wenn sie vom Volksglauben und nicht nur von ihm als Strafe Gottes fr den Verfall der Sitten, fr Sndhaftigkeit und Abweichen vom rechten Wege gedeutet wurden.

Wo sie einerseits Bewegungen von groer geistiger Intensitt hervorbrachten in denen allerdings manchmal ein Funke Hysterie schwelte; denken wir nur an die Flagellanten der Jahre um , die groe Teile Europas nackt, mit Geieln, eingereiht wie zu einer Prozession, durchquerten Das ist durchaus verstndlich, denn das Gefhl der Unsicherheit eines Lebens, das von einer Stunde zur anderen auf schrecklichste Weise enden konnte, erzeugte einen Eindruck der Vorlufigkeit, der aller dauerhaften Anstrengungen zu spotten schien.

Die notwendige Vermeidung enger persnlicher Kontakte aus Angst vor Ansteckung sprengte sowohl die Familienbande als auch ganz allgemein die gesellschaftlichen Bindungen; die abertausend Beispiele von Feigheit in allen sozialen Schichten der eindrucksvollste und hufigste Fall war wohl die Flucht der Priester vor ihrer Gemeinde im Angesicht des Todes waren dazu angetan, die Widerstandskraft der meisten zu brechen.

Die Idee vom Gott der Liebe verwandelte sich angesichts der Grausamkeit der Todesflle in die Vorstellung vom Gott der Gerechtigkeit, einer Gerechtigkeit, die jedoch im Innersten als Ungerechtigkeit empfunden wurde.

Der Irrationalismus gewann die Oberhand und legte den Keim zu Pogromen: man verfolgte den Juden, den Mohren, den Fremden; Rassenha und religise Intoleranz traten mit wachsender Heftigkeit auf; allerdings drfen wir nicht vergessen, da sich hinter diesem Ha hufig wirtschaftliche Interessen verbargen, die die Pogrome in Ausbrche des Klassenhasses verwandelten.

Ebenso wie diese Folge von Hungersnten und Epidemien auf medizinisch-sozialem Gebiet einen wahren Teufelskreis auslste, so erzeugte sie auch im geistig-ethischen Bereich einen circulus vitiosus: jede Hungersnot-Seuche-Welle, die zu Beginn als Strafe Gottes betrachtet wurde, fhrte nmlich langsam aber sicher zum Verfall des ethischen und sozialen Gewissens.

Daher erschien zwar beim Anbruch der nchsten Katastrophe die These vom Gottesgericht um so berechtigter; aber dieses kam ber eine Bevlkerung, deren moralische Grundstze schon durch die letzte Seuche schwer erschttert worden waren.

Um noch einmal auf die These von einem jungfrulichen Europa zurckzukommen, welches am Ausgang des Jahrhunderts sowohl wirtschaftlich als auch geistig, sozial, bevlkerungspolitisch und biologisch seinen Hchststand erreicht habe, so wird niemand bestreiten knnen, da sich um die Mitte des Jahrhunderts die Lage radikal gendert hat.

Hier soll die eigentliche geschichtliche Darstellung einsetzen, die den Inhalt des vorliegenden Bandes ausmacht. Der Strukturwandel der Landwirtschaft.

Kann man also behaupten, da die demographische Entwicklung der Deus ex machina war, da die Krise des Jahrhunderts durch den Bevlkerungsschwund ausgelst wurde, der sich schon seit Beginn des Jahrhunderts abzeichnete?

Eine solche Erklrung wre allerdings eine Tautologie, angesichts derer sich als erste Reaktion einige Fragen aufdrngen: Warum dieser Bevlkerungsrckgang?

Wie erklrt sich der beginnende Bevlkerungsschwund in einer Gesellschaft wie der des Jahrhunderts, in der alles zum besten stand? Man beantwortet diese Fragen nicht, indem man anfhrt, da die Entwaldung nicht weiter fortgesetzt werden konnte, da zur Rodung nur noch schlechter Boden in wenig ertragreichen Randgebieten zur Verfgung stand, oder auch, da das prekre Gleichgewicht zwischen Ackerbau und Viehzucht gestrt war, denn mit eben diesen Argumenten gert man schon mitten in die Krise hinein.

Aber es ist vielleicht besser, vorlufig die Frage nach dem Ursprung der Krise beiseite zu lassen und sofort nach ihrem Wesen zu fragen.

Das erste Gebiet, das uns interessieren mu, ist die Landwirtschaft; sie bildete nmlich in einer Gesellschaft wie der des mittelalterlichen Europas und ber das Mittelalter hinaus bis ins Jahrhundert hinein den Hauptfaktor der Wirtschaftsproduktion aller Lnder und die Hauptertragsquelle der Bevlkerungen.

Man sollte sich nicht allzu sehr vom Glanz des Handels und des Gewerbes verfhren lassen! Jene groen Kaufleute, jene einflureichen Bankiers und genialen Unternehmer sind recht hufig Nebenerscheinungen, oder zumindest sind sie es dann, wenn man sie im Verhltnis zur eigentlichen Wirtschaftsform ihrer Zeit sieht, nmlich zur Landwirtschaft.

Die Behauptung, da jeder kollektive Erfolg im Handel des Jahrhunderts aufs engste mit der auerordentlichen Blte der Landwirtschaft jener Zeit verbunden war, ist weder bertrieben noch berflssig.

Zu Beginn des Jahrhunderts trat jedoch, wie wir schon gesehen haben, ein Szenenwechsel ein. Wir mchten uns zunchst jeden Kommentars enthalten, um als erstes einige Fakten anzufhren.

Das reichste Zahlenmaterial besitzen wir fr die englische Geschichte: So zeigt sich auf den zu Schlo Wistow gehrenden Lndereien, die von der Abtei Ramsey abhingen, ein starker Rckgang des Bodenertrages.

Beim Weizen z. Jahrhunderts ; es fiel auf ,3 in den Jahren und , und auf ,7 im Jahr Parallel dazu lief eine progressive Verarmung der angebauten Getreidearten.

Whrend um die Mitte des Jahrhunderts Weizen und Hafer die am hufigsten vorkommenden Getreidearten waren, herrschten um Gerste und Hlsenfrchte vor, welch letztere im Jahre noch nicht einmal angebaut wurden; der Hafer verschwand vllig und der Weizenanbau wurde unerheblich.

Wir stehen hier vor einer langsamen, scherenfrmig auseinanderlaufenden Entwicklung der beiden Erzeugnisgruppen; bei genauer Betrachtung der sehr vollstndigen Statistiken von J.

Raftis sieht man ganz deutlich, da es sich um einen echten. Strukturwandel handelte. Weiterhin parallel dazu die Parallele ist um so enger, als sich die folgenden Zahlen auf Schlo Houghton beziehen, welches ebenfalls zur Abtei Ramsey gehrte zeigt sich ein progressiver Schwund des Viehbestandes: Er fiel von 28 Ochsen und 6 Pferden im Jahr auf 5 Ochsen und 6 Pferde im Jahre , stieg dann auf 12 Pferde bei vlliger Abschaffung der Ochsen, und blieben schlielich nur noch 4 Pferde brig.

Dieser Rckgang des Viehbestandes war nicht nur an und fr sich bedeutungsvoll, sondern hatte auch schwerwiegende Folgen fr die Landbestellung.

Hand in Hand mit dem progressiven Rckgang und dem schlielichen Verschwinden der Ochsen ging ein zahlenmiger Rckgang der Pflge, die von 5 im Jahre auf nur einen im Jahr absanken.

Zusammen mit der Reduzierung der landwirtschaftlichen Produktionsmittel wurde auch der Grundzins fr das Pachtland herabgesetzt: Er fiel z.

Zusammen mit diesen Erscheinungen lt sich eine eindrucksvolle Abwanderung der Landbevlkerung feststellen, die zur Entstehung der sogenannten verlassenen Drfer gefhrt hat.

Eine Gemeinde z. Ein weiteres Beispiel ist Cublington in der Grafschaft Buckingham , welches eine Bevlkerung von etwa 40 Familien hatte, deren Mitglieder auf ca.

Wir haben hier nur zwei Beispiele angefhrt; man nimmt jedoch an, da etwa groe Drfer und noch mehr kleine Weiler etwa ein Fnftel der lndlichen Siedlungen in England untergegangen sind.

Dieses Phnomen ist um so unheilvoller, als es sich besonders auf die stlichen Gebiete konzentrierte, welche traditionsgem wichtige Weizenberschugebiete mit zum Export bestimmter Produktion waren.

Hinzu kam die Bildung von groen Koppeln, ein Beweis nicht nur fr die Zusammenlegung verstreuter oder geteilter Parzellen, sondern auch fr die ungeheure Verbreitung von Schafherden.

Die Schafe fressen die Menschen auf, wird Thomas Morus spter schreiben. Das ist gewi eine bertreibung, gleichzeitig aber auch ein gltiges Zeugnis fr einen Wandlungsproze.

Die Landflucht, das Verlassen der buerlichen Siedlungen trug verbunden mit den durch Seuchen verursachten Menschenverlusten dazu bei, da die Arbeitskrfte nicht mehr ausreichten, was wiederum den Grundherrn in Schwierigkeiten brachte; ihm standen nur noch zwei Wege offen: a sein Land den Bauern, soweit sie es nehmen wollten, zur Pacht zu berlassen, und zwar zu immer niedrigerem Pachtzins,.

Beide Lsungen waren jedenfalls dazu angetan, den schon beginnenden Verfall der grundherrlichen Gewalt weiter voranzutreiben.

So sah, kurz umrissen, die Lage in England aus. Auf dem Kontinent begegnete man ihr vor allem in Frankreich.

In den franzsischen Weilern hrte man weder Hahnenschrei noch Hhnergegacker. Auch hier wurden viele Drfer verlassen; in der Provence z. So war Dromon, welches im Jahr 87 Feuerstellen besa, zwischen und 60 und im Jahre 40 selbstndige Wirtschaften zhlte, vllig verlassen.

Dieser Proze wird noch aufschlureicher, wenn man bercksichtigt, da im Jahr nur 15 von den 87 Feuerstellen Bettlern gehrten, gegen 17 Feuerstellen von Bettlerfamilien auf 40 Wirtschaften im Jahr Diesem Beispiel lieen sich viele hnliche hinzufgen: das Gesagte gilt z.

Jahrhunderts absank. Trotz der Dehnbarkeit des Begriffes Feuerstelle, der 4 bis 5 Personen oder auch mehr umfate, handelte es sich hier nicht nur um einen Bevlkerungsrckgang, sondern um ein richtiges Aussterben.

Angesichts dieser Erscheinungen ist man zunchst versucht, dem Hundertjhrigen Krieg einen entscheidenden Einflu auf die Abwanderung aus den franzsischen Drfern zuzuschreiben.

Ohne Zweifel bte der Krieg mit seinem Gefolge von Not und Elend einen gewaltigen Druck aus; man mu sich jedoch vor Augen halten, da Landflucht schon vor den Feindseligkeiten begann.

Die Kriegstheorie erscheint demnach als Erklrung fr die Agrarkrise vllig unhaltbar. Auch die These von den berfllen bewaffneter Banden ist nicht stichhaltig; sie waren Auswirkungen, auch erschwerende Momente, nicht jedoch Ursache der Krise.

Neben der Entvlkerung des Landes ist auch die Aufgabe urbar gemachten Bodens in Betracht zu ziehen: in den Voralpen, im Snonais und im Prigord wurden Felder und Weinberge von Wald berwuchert; dies ist einer der wesentlichsten Zge der franzsischen Landwirtschaft jener Zeit.

Und auch in Frankreich folgten die Pachtstze einer stndig fallenden Linie: Der Pachtzins fr den anbaufhigen Boden der Abtei von St.

Germain-des Prs in Meudon fiel von 84 danarii pro Huf 0,42 ha in den Jahren auf 56 in der Zeit von ; whrend derselben Zeit fiel die Pacht fr die Weinberge von 76 auf 50 danarii.

Auch die landwirtschaftlichen Lhne stiegen stark an: Ein Tagelhner im Weinbaugebiet von Marseille bekam tglich 10 bis 15 deniers, um schon 15 bis 18,48 bis zu 60 deniers in den Jahren , und gar 60 bis 72 in den Jahren von Manche Grundherren hatten eine Eigenbewirtschaftung ihrer Lndereien versucht, jedoch brachte der intensive Lohnanstieg sie wieder von dieser Lsung ab: So z.

Severin zu Bordeaux, welches nach einem Versuch, seinen Grundbesitz. Die Grnde dieser Aufgabe sind klar angegeben: Man hat gesehen und beobachtet, da es ihnen angesichts der hohen Kosten und Ausgaben keinerlei Gewinn und Nutzen brachte.

Auch in Frankreich litt besonders der Lehnsbesitz unter dem Niedergang der Landwirtschaft, und die Mglichkeiten, der Krise zu begegnen, waren vielleicht noch beschrnkter als in England.

Abel hat mit seinen scharfsinnigen Untersuchungen bewiesen, welch ungeheure Ausmae in jeder Hinsicht die Landflucht angenommen hatte.

Auch hier lag eine hnliche Entwicklung wie in den anderen europischen Lndern vor: Die Bewohner verlieen ihre Drfer nicht, um sich in anderen Siedlungen enger zusammenzuschlieen auch wenn dafr vereinzelte Beispiele vorhanden sind : eine Ballungstheorie, die von einigen Historikern verfochten wird, ist nicht ganz stichhaltig.

Es handelte sich im Grunde nicht um einen Konzentrationsproze, sondern um ein ausgesprochenes Verden der Siedlungen. Deutschland erlebte folglich ebenfalls das hohe Ansteigen der Lhne, und auch hier sahen viele Grundherren schlielich keinen anderen Ausweg, als von der Eigenbewirtschaftung ihres Besitzes Abstand zu nehmen.

Genau wie im Falle des Grundbesitzes des Kapitels der St. Severinskirche in Bordeaux wurden die Lndereien des Klosters zu Escher in Deutschland, welche die Laienbrder selbst bewirtschaftet hatten, im Villikationssystem zwei Pchtern abgetreten, weil wie ausdrcklich festgestellt wurde die Methode der Eigennutzung sehr unvorteilhaft ist.

Parallel zum Verden der Siedlungen vollzog sich ein starker Rckgang der Getreideerzeugung und eine erneute Ausdehnung der Wlder: Eine Pollenuntersuchung des Torfbodens aus dem Roten Moor zeigte ganz deutlich, da sich die hochstmmigen Gewchse zum Nachteil des Getreideanbaus ausbreiteten.

Hchstwahrscheinlich vollzog sich dieser Wiederbewaldungsproze in Deutschland auf die bliche Weise: Birken und andere schnell wachsende Pflanzen eroberten als erste den Boden; die anderen, langsamer wachsenden, aber langlebigeren Pflanzen folgten in mehr oder weniger groen Zeitabstnden.

Gleichzeitig mit der Einschrnkung der Getreideanbauflchen ergab sich eine starke Ausdehnung der Viehzucht, wie uns der groe Rind- und Lammfleischverzehr der Deutschen gegen Ende des Jahrhunderts beweist.

Andererseits drfen wir jedoch nicht die Bedeutung der Ausgleichskulturen unterschtzen; in der Moselgegend z. Hierbei handelte es sich um Erzeugnisse, die zur gewerblichen Verarbeitung geeignet waren; wir werden spter auf diesen wichtigen Punkt zurckkommen.

Auerdem mssen wir noch feststellen, da neben den genannten Kulturen auch andere, im engeren Sinne landwirtschaftliche Bodenkulturen eingefhrt oder zumindest intensiviert wurden: wie Obst Erfurt und Weinbau Harz ; alles das sind wichtige Faktoren, die uns den Strukturwandel der deutschen Agrargebiete whrend jener Zeit deutlich vor Augen fhren.

Dieser Wandel machte sich brigens auch in anderen Lndern bemerkbar, so z. Schon damals wurde Dnemark zum Ausfuhrland fr Schlachtvieh nach Lbeck und Hamburg; Norwegen begann, Butter in die Hansestdte auszufhren; in den Niederlanden wurden groe Teile des Ackerlandes zum Futtermittelanbau verwandt.

Polen bildete im Block der kontinentaleuropischen Lnder eine Ausnahme; in der Tat finden wir dort kaum und ebenso wenig in Ostdeutschland eine so intensive Zersplitterung und Umformung der Agrarstruktur wie in den brigen europischen Lndern.

Eine Erklrung kann mglicherweise darin liegen, da sich in Polen die Siedlungsbewegung, die ganz Europa zwischen dem Jahrhundert gemeinsam war, nicht erschpfte, weil die polnischen Grogrundbesitzer in dem Zustrom flmischer und deutscher Siedler Verstrkung fanden.

Es handelte sich hierbei weniger um deren physische Anwesenheit, als vielmehr um die in ihrem Gefolge eingefhrten Rechtsformen, in denen gleichzeitig ein positives und ein negatives Element steckte: Positiv insofern, als in den Drfern mit germanischen Rechtsformen die persnliche Freiheit der Bauern bestehen blieb, ja sogar gestrkt wurde, wobei sich die Gestalt eines mittleren Grundbesitzers herausbildete die sculteti.

Negativ dagegen durch die Tatsache, da der polnische Adel gerade mit der Untersttzung dieser germanischen Elemente die Grundherrschaft folwark mit ihrer unvermeidlichen Folge von Frondiensten, Privilegien usw.

So kann man in Form eines allgemeinen Urteils unter Vernachlssigung der besonderen Aspekte zusammenfassend sagen, da sich in Polen ein bruchloser wenn auch nicht reibungsloser bergang von der Phase der Agrarexpansion des Main Trust yourself!

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