Göttliche brunette Tristan bekommt gehämmert durch einen heißen Geck


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Durch die Beschäftigung mit Kunst lernen wir etwas über Seelisches und umgekehrt eröffnet uns das Wissen um Seelisches einen Zugang zur Kunst.

Was beide miteinander zu tun haben, merken wir auch, wenn wir auf die Empfindungen achten, die sich gegenüber Kunst und Seelischem einstellen.

Ambivalente Gefühle gegenüber der Kunst und dem Seelenleben scheinen unvermeidbar zu sein und es erweist sich oft als recht mühsam, diese Ambivalenz auszuhalten und genau hinzuschauen und hinzuhören, auch wenn man vieles noch nicht versteht.

Da ist immer Mehreres und Gegensätzliches zugleich wirksam. Da gibt es Zerdehnungen und Verdichtungen, merkwürdige Verschiebungen von Vorder- und Hintergrund, Haupt- und Nebensache; es ereignen sich plötzliche Umkipp-Vorgänge ins Gegenteil.

Einige Entwicklungen werden abgebrochen, andere finden unerwartete Fortsetzungen. Bestimmte Linien setzen sich durch. Das Ganze kann sich runden, aber nur Modulation als Behandlungskunstgriff Patienten sind erst dann wirklich bereit, sich einer psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen, wenn ihnen die eigene Behandlung der Wirklichkeit nicht mehr ausreichend gelingt und sie in den für die psychotherapeutische Arbeit unabdingbaren Leidensdruck geraten.

Aufgabe des Psychotherapeuten ist es daher, die Selbst- Behandlungskrise ihres Patienten zu behandeln. Von der Kunst haben die Psychotherapeuten dabei zweierlei: Einmal können sie auf einer allgemeinen und zugleich sehr sinnlichen Ebene etwas über Behandlung erfahren.

Diese Aussagen sollen im Folgenden überprüft werden, indem beispielhaft ein zentraler Behandlungskunstgriff der Musik, und zwar die Modulation, näher untersucht wird.

Bis in die erste Hälfte des Johann Gottfried Walther, Musiktheoretiker und geschätzter Vetter J. Wörner , ff. Folgerichtig schränkt sich daher der Begriff Modulation mehr und mehr auf die Bezeichnung der Regulation dieses tonartlichen Wechsels innerhalb eines Musikstückes ein und verschiebt sich so aus der Sphäre des Spielers in den Zuständigkeitsbereich des Komponisten.

So meint ein musikalisches Konversationslexikon des Modulation behandelt jetzt also die Frage, wie dieser Wechsel von einer Tonart zu einer anderen zu bewerkstelligen ist.

Weil die Möglichkeiten, diesen tonartlichen Wechsel zu vollziehen, nahezu unendlich sind, erwächst hier dem einzelnen Komponisten ein reiches Betätigungsfeld, seine Kunst zu entfalten.

Vielmehr soll an einigen Beispielen aufgezeigt werden, wann, warum, wie und mit welcher Wirkung Komponisten moduliert haben, um daran beispielhaft deutlich zu machen, mit welchen Behandlungstechniken der Künstler arbeitet, um sein Erleben der Wirklichkeit zu gestalten.

Sicherlich wäre es auch lohnend, die Kompositionstechniken heutiger Komponisten zu untersuchen. Allein die Forderung nach Überschaubarkeit rechtfertigt die Konzentration auf das relativ klar umrissene Gebiet der Modulation, um daran exemplarisch einige Behandlungskunstgriffe darzustellen.

Dieses mag um so mehr gestattet sein, als Behandlung in ihren strukturellen Zügen an keine Kulturepoche gebunden ist.

Vielmehr will die Modulationsanalyse einiger Kompositionen sowohl Anregung als auch Bestätigung für eigene psychotherapeutische Behandlungskunstgriffe geben.

Deshalb sollen im Folgenden die Parallelen zwischen musikalisch-kompositorischen und musiktherapeutisch-psychologischen Behandlungstechniken aufgezeigt werden.

Bach Schon vor der Klassik hat es natürlich Tonartenwechsel innerhalb eines Musikstückes gegeben. In der Barockmusik ergibt sich die Harmonik aus den strengen Regeln des Kontrapunkts.

Das führt, je interessanter und selbständiger die einzelnen Stimmen sind, zu einem harmonisch sehr komplexen Gefüge. Stattdessen bezeichnet man diese harmonische Vielfalt als tonartliche Ausweitung.

Daran sollte man bei der Behandlung von Zwangsneurotikern stets denken. Diese Patienten versuchen mit der Starre ihrer Gedanken und ihres Verhaltens immer das Gegenbild eines chaotischen Erlebens zu kontrollieren.

Die Zwangssymptomatik erweist sich dabei als eine seelische Notwendigkeit, die nur dann aufgegeben werden kann, wenn das Seelische andere Ordnungsprinzipien entwickeln kann.

Zur eindeutigen Festlegung einer Tonart braucht es drei Akkorde: Tonika, Subdominante, Dominante die sogenannte Kadenz, in der alle Töne der betreffenden Tonart erscheinen.

Deshalb müssen wir in der Arbeit mit frühen Störungen vor jedem Modulieren erst einmal diese Werdeformen entwickeln helfen, damit sich überhaupt so etwas wie Ganzheit und Eigenheit bilden können.

Das klassische Konstruktionsprinzip Klassische Werke gliedern sich in klare Abschnitte. Das vorherrschende Kompositionsprinzip in den einzelnen Sätzen ist eine dreigliedrige Form, der sogenannte Sonatensatz.

Als ein beliebiges Thema aus dem 1. Satz der Sinfonie Nr. Haydn genannt: Ein einfacher Viertakter, der noch einmal eine Oktave tiefer wiederholt wird das ist alles.

Thema ein deutlich anderes Thema gegenübergestellt wird; dieses ist zwar harmonisch meist ebenso einfach, steht dafür aber wenigstens in einer anderen Tonart.

Die Regel dabei lautet: Wenn das 1. Thema in einer Durtonart steht, so soll das 2. Thema in der Dominanttonart erscheinen; steht das 1. Durch den Wechsel vom ersten zum zweiten Thema ergibt sich also eine erste Notwendigkeit zur Modulation.

Hier hat sie nach klarer Regel ein eindeutiges Ziel zu verfolgen und dementsprechend regelhaft und einförmig sind auch die Modulationswege in Hunderten von Kompositionen.

Tilman Weber: Therapie und Modulation Modulation in der Exposition: 1. Thema Modulation 2. Dabei wird die verschiedene tonartliche Beleuchtung des Materials besonders wichtig.

Thema [in der Exposition] will überzeugen. Anders die Durchführung: Sie will überraschen. Sie hat kein Ziel vor Augen, der Komponist eröffnet einen harmonischen Freiraum von erstaunlicher Weite, unbegrenzt.

Führe ins Freie und bleibe längere Zeit in einem zentrumlosen Bereich! Modulation in der Durchführung: Tonart vom Ende der Exposition, in Ruhe ausgebreitet Beginn des Modulationsvorganges Zunehmende Beschleunigung Undefinierbare Fortschreibungen Beruhigung des harmonischen Aktionstempos und zielgerichteter Weg zum D7 der Haupttonart zum Wiedereinstieg in die Reprise Skizze aus DE LA MOTTE Was de la Motte hier über die musikalische Behandlungstechnik der Modulation sagt, gilt auch in vieler Hinsicht für die Psychotherapie.

Modulation ist Umdeutung Wie sieht nun eine musikalische Modulation aus? Da wird immer eine Einzelheit aus ihrem bisherigen Zusammenhang herausgelöst und in einen anderen Funktionszusammenhang gestellt.

Es geschieht also eine Umdeutung durch Veränderung der Beziehungsverhältnisse. In der Therapie kann das z. Durch einen Wechsel des Standpunktes verändert sich die Blickrichtung.

Damit gerät anderes in den Blick, was andere Zusammenhänge eröffnet. Auf diese Weise können in der psychotherapeutischen Arbeit oft ganz erstaunliche Entwicklungen in Gang gesetzt werden.

Allerdings kommt man in der musikalischen Behandlung mit dieser Modulationstechnik nur in die nächstbenachbarte Tonart. Anders sieht die Sache schon aus, wenn wir in der Musik einen Wechsel des Tongeschlechts vornehmen, d.

Dur zu moll machen oder umgekehrt. Zum Beispiel gelangt man so von C-Dur über c-moll gleich zu deren paralleler Durtonart Es-Dur, was bereits vier Schritte im Quintenzirkel abwärts bedeutet.

Das Entsprechende zu diesem Modulationskunstgriff findet sich in der psychotherapeutischen Behandlung, wenn wir den Gegenaspekt einer Sache herausheben, z.

Eine in dieser Art vervollständigte Sichtweise erschüttert das bisherige Denk- und Erlebensmuster des Patienten meist recht massiv Zerdehnung des Augenblicks Ein weiterer Kunstgriff besteht darin, nicht einen ganzen Akkord, sondern nur einen einzelnen Ton zur Umdeutung herauszugreifen.

Hierbei verengt sich die Musik zunächst zur Einstimmigkeit und rückt einen Ton Durch die Isolierung soll er zum Schlüssel für neue Tonräume werden.

Eine Durchführungsmodulation aus der schon erwähnten Haydn-Sinfonie Nr. Haydn führt hier schon exakt in der musikalischen Behandlung vor, was wir heute in der Psychotherapie eine Zerdehnung des Augenblicks nennen.

Es gibt noch eine verfeinerte Version dieser Technik. Dazu zunächst eine Vorbemerkung. Es bestehen mehrere Möglichkeiten, eine Oktave in ganz gleiche Intervalle zu teilen; z.

Ein aus gleichen Intervallen geschichteter Akkord wirkt wegen der Austauschbarkeit der Intervalle völlig indifferent, er verliert seine harmonische Eindeutigkeit.

So ist ein aus vier kleinen Terzen gebildeter Akkord Schnittpunkt von vier weit entfernten Tonarten. Tilman Weber: Therapie und Modulation Die indifferente Haltung des Therapeuten, die Vermeidung jeglicher Wertung dessen, was der Patient mitteilt, kein Lob, kein Tadel , halten wir für eine wichtige Voraussetzung, Umbildungsprozesse zu ermöglichen.

Oft werden erst dadurch dem Patienten Neubewertungen und neue Sinnzusammenhänge früherer Erlebnisse möglich.

Die musikalische Illustration hierzu liefert Beethoven mit dem 1. Satz seiner 4. Am Ende der Durchführung verweilt die Musik auf einem Akkord, der aus vier kleinen Terzen gebildet wird: e g b des.

Dieser Akkord ist in Zusammenhang mit dem bisherigen Geschehen und in dieser Notierung als verkürzter Doppeldominantseptnonen-Akkord zu B-Dur, der Haupttonart der Sinfonie, anzusehen.

Dabei wird der Klang allmählich immer mehr ausgedünnt, bis sich die ganze Musik auf zwei Töne dieses Akkordes reduziert verdichtet? Diese werden aber von Beethoven enharmonisch umgedeutet und jetzt als ais und cis notiert.

Dadurch ist der gleiche Akkord jetzt als ais cis e g aufzufassen und erhält damit dominantische Funktion zu H-Dur. Dahin wendet sich auch die Musik für die nächsten 22 Takte, bevor sie durch den umgekehrten Umdeutungsvorgang wieder nach B-Dur zurückkehrt.

Man fühlt sich in eine ferne, rätselhafte Welt versetzt. Der richtige Augenblick An einem anderen Beispiel ist zu zeigen, welche Wirkung eine an sich ganz einfache und naheliegende Modulation haben kann, wenn sie nur richtig plaziert ist.

In Beethovens Klaviersonate op. Tilman Weber: Therapie und Modulation : A 1 : : A 2 : : A 3 : : A 4 : : A 1 : : A 2 : Verbindendes Element sind die Tonwiederholungen jeweils zu Beginn der Viertakter: A 1 A 2 A3 A 2 A 3 Einfache Melodik, schlichteste Harmonik, die eigentlich nur aus Tonika und Dominante besteht.

A 4 wiederholt A 3 fast wörtlich, lediglich auf einer anderen Stufe. Doch welche Überraschung!

Plötzlich werden wir für einen Takt von Es-Dur ins entfernte C-Dur versetzt. A 4 Harmonisch gesehen gar nicht etwas so Ungewöhnliches.

C-Dur als Zwischendominante zur Subdominantparallele, wie A 4 weitergeführt wird, wurde schon damals gern zur Anreicherung der Kadenz benutzt und erscheint Natürlich beruht die geradezu umwerfende Wirkung dieser Stelle auch auf der bis dahin sehr schlicht gehaltenen Harmonik.

Zuspitzung durch Wiederholung War die Modulation zunächst eine Technik, die nur in bestimmten Situationen angewandt wurde, so wurde dieser Kunstgriff allmählich auf die ganze Komposition ausgedehnt.

Nun wurde nicht nur vom 1. Thema in der Exposition und in bestimmten Abschnitten der Durchführung moduliert, sondern tonartlicher Wechsel fand Eingang in praktisch alle Bereiche des Satzes.

Diese Entwicklung wurde besonders von Schubert vorangetrieben. An einer Stelle aus dem letzten Satz seiner 4. Beim dritten Anlauf passiert es dann.

Anlauf 2. Anlauf 3. Dann folgt mehrfache Kadenz in Es-Dur, die immer wieder Ces-Dur miteinbezieht, was jetzt aber nicht mehr fremdartig wirkt sondern als gewonnene Bereicherung von Es-Dur.

Das 2. Thema des 1. Satzes wird dort zunächst vom Cello in hoher Lage vorgestellt, bevor es die Geige übernimmt. Für sich genommen würde diese Melodie durch die Fixierung auf einen Zentral-Ton und seine enge Umspielung recht einfältig, eng und monoton klingen.

Zählt man die Notenwerte zusammen, macht der Ton G mehr als die Hälfte der 22 Takte aus. Erst im Zusammenhang mit den übrigen Stimmen bekommt diese berühmte Cello-Kantilene ihre erstaunliche Ausdruckstiefe.

Das häufige Erscheinen des Zentral-Tones G wird nun keineswegs mehr als eintönig und langweilig empfunden, denn nun verändert das G ständig seine Klangfarbe, indem es die Funktion zwischen Grundton von G-Dur, Terz von Es-Dur und Quint von C-Dur wechselt.

Schubert demonstriert hier eindrucksvoll, wie etwas Eintöniges, Erstarrtes durch wechselnde Kontexte Farbigkeit und spannungsvolle Lebendigkeit erhält.

In der Musiktherapie begegnen wir häufig Patienten, die monoton und eingeengt erscheinen. Bezieht man aber den Kontext mit ein, in dem diese Menschen leben, und das Verhalten, das sie bei anderen auslösen, ergibt sich oft ein viel farbigeres Bild.

Als Musiktherapeut kann man sich z. Die Schubertsche Musik macht uns für die seelische Behandlung zweierlei deutlich: Jedes seelische Phänomen ist nur in Zusammenhang mit seinem Kontext zu verstehen.

Durch die Veränderung des Kontextes verändert sich auch die Bedeutung des zentralen Geschehens, beides steht in einem wechselseitigen Wirkungszusammenhang.

Nacheinander ist E Terz von cis-moll, Quint von a-moll, Sept über fis, Sextvorhalt über Gis, und im zweiten Durchgang Terz von C-Dur und Quartvorhalt über Ganz im Sinne der steinernen Figur des Denkers wirkt diese Musik sehr grüblerisch und erinnert dann auch mehr an ein akademisches Deutungs-Seminar als an eine lebendige Behandlung.

Damit erweist sich die Musiktherapie zu Recht als eine kunstanaloge Behandlung. Das meint den fortwährenden Versuch, das Gegebene ganz gleich ob es von Natur gegeben ist oder Ergebnis vorhergehender menschlicher Behandlung ist immer wieder in den Griff zu bekommen und menschlichen Erfordernissen und Bedürfnissen anzupassen.

Wenn Kultivierung auch in ihren strukturellen Zügen zeit- und ortlos ist, ist sie in der jeweiligen Konkretisierung doch immer an ihren soziokulturellen Kontext gebunden und nur aus ihm heraus zu verstehen.

Daher wäre es sicherlich interessant, genauer zu erforschen, in welchem Beziehungsverhältnis die Modulation auch zu anderen Kompositionstechniken der damaligen Zeit z.

Noch lohnender erscheint es allerdings, der Frage nachzugehen, in welchem Ergänzungs- oder Kontrastverhältnis die Ausbreitung der Musiktherapie und ihre Entwicklung mit gegenwärtigen Lebensbedingungen wie Lebensart und ihrem Niederschlag in heutigen Kompositionstechniken steht.

Literatur Mendel, H. Hg : Musikalisches Konversationslexikon für die Gebildeten aller Stände. Berlin Bach, J. T Balint, M. Ohne Einschränkung der vorstehenden Ausführungen verpflichten Sie sich und erklären Sie sich damit einverstanden: i alle geltenden Ausfuhrgesetze und -bestimmungen der USA einzuhalten, u.

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Von dort kommt ihm ein schwacher Schimmer. Kann man es ihm glauben? Manchmal will es scheinen, als sei er liegen geblieben am Weg, irgendwo in der Schopenhauerschen Öde, ein armer Gescheiterter.

Er hat den Willen verneint, aber er hat den Geist nicht bejaht. Er hat die hohe Weltlinie nicht gefunden, nur die Falschheit des gegangenen Weges ist erkannt.

Erstens: Die Welt wird Wille und damit schuldig. Was sie vordem war, bleibt dunkel. Zweitens: Der Intellekt gesellt sich zum Willen als ein sekundäres Prinzip, die Welt wird Vorstellung.

Viertens: Der Wille verneint sich und tötet sich ab. Die Vorstellung erlischt und die Welt sinkt wieder zurück in ihr Ursein oder ins Nichts.

In diesem Viertakt der Schopenhauerwelt ist der erste Schlag, die Willenswerdung der Welt, weitaus der entscheidendste. Die übrigen drei sind eigentlich nur dazu da, ihn und seine furchtbaren Folgen wieder gut zu machen.

Gleichwohl bleibt dieser erste ursprünglichste Weltakt für Schopenhauer vorphilosophisch. In einem der tiefsinnigsten Paragraphen der W.

Will man Schopenhauers Erlösungslehre, die sich hiernach als eine Wiedergutmachung, besser Wiederrückgängigmachung des Weltwerdelaufs darstellt, ganz begreifen, so darf man die ungeheure Bedeutung dieser für ihn ultra-philosophischen Weltkatastrophe nicht übersehen.

Die Welt ist Schuld, das Sein ist Sühne. Griechische Moira lastet über dieser Welt, ein universelles Karma, das abzutragen ist.

Nur dem Buchstaben des Systems nach ist Schopenhauer Nichttheist. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.

Und immer wieder möchte man fragen: was war die Welt, ehe Sie Wille wurde? Und war sie damals wohl selig? Diese Kategorien sind vom Menschen abgelesen, wie auch die Weltform Wille.

Es sind Zuerteilungen Attribute unseres Denkens an die Welt. Dennoch bleibt uns kein anderer Weg, wollen wir nicht in der Blässe der Abstraktion enden.

Die Welt ist ursprünglich das, was wir nach Schopenhauer zuerst und am meisten sind: Wille. Sodann das, was wir nach Schopenhauer zuletzt, aber nicht zuhöchst sind: Vorstellung.

Wille ist Sturz, Intellekt beginnende Erhebung, Neuorientierung und Vorbereitung künftiger Befreiungs- und Erlösungsakte. Man kann die metaphysische Szenerie, in die uns Schopenhauer stellt, nicht besser begreifen als unter diesem teleologischen Gesichtspunkt, so plan- und ziellos nach dem Buchstaben des Systems das Schopenhauersche Weltgeschehen auch sei.

Der Wille zündet sich eine Fackel an, um seinen Weg zu beleuchten. Ja, er beweist eine Findigkeit, Umsicht und Genialität, die dem Konstruktionstalent des okkasionalistisch-Leibnizischen Weltbaumeisters alle Ehre gemacht haben würde.

Der Alogismus, die untermenschliche, geradezu theriomorphe Fassung des Welturgrunds ist die eigentliche Crux des Systems.

Nur in der notgedrungenen Absage an diese Grundthese vollzieht sich hier der Aufbau der Metaphysik.

Doch sei dem, wie ihm wolle: wir sehen nun den gelähmten Sehenden auf den Schultern des gehenden Blinden daherkommen, und es entsteht so auf Grund einer dualistischen Anthropologie und unter Preisgabe der Totalität unseres Menschentums ein eigenartiges Doppelwesen, in dem der Willensmensch metasisch-sekundär ist.

Der Wille bleibt das physisch-primär, der Verstandesmensch phy Zentrum. Der Diener wird zum Führer und Herrn. Mit dem Alogismus der Willenslehre ist zugleich der Voluntarismus selbst preisgegeben, bez.

Und doch liegt in diesem Auseinanderklaffen der beiden Schopenhauerschen Weltgedanken die Vorbedingung für den ganzen künftigen Erlösungsapparat.

Geist ist keine Sünde. Das Streben einer überreif gewordenen Zeitseele ballt sich in dieser Individualität zusammen. Letzte, höchste Ausflüchte werden gesucht, wie übrigens auch bei Schelling , nachdem alle ethischen und ästhetischen Idealismen der Zeit, aller Glaube und alle Tat der klassischen deutschen Geistesführer sich als nicht restlos befriedigend erwiesen haben.

Er wird sie wieder zurückführen ins Ur. Mag sie dann von neuem entspringen und etwas Edleres werden als jenes fluchbeladene, brutal und schamlos ins Dasein sich stürzende Willensungeheuer.

Dazu ist erforderlich eine radikale innere Umformung des Subjekts der Erkenntnis. Der vollkommenen Entvoluntarisierung unseres Intellekts wird vorgearbeitet durch eine Entindividualisierung des Erkenntnissubjekts.

Eine Art Entsubjektivierung erscheint als innerster Kern der Entindividualisierung und damit Entvoluntarisierung.

Wir sehen hier das Weltwesen seinem Höhepunkt zueilen. Seine Blindheit ist geschwunden. Durch eine trübe Dunst- und Wolkenschicht bricht es empor in den reinen Äther des Gedankens.

Hier ist Seligkeit und Erlösung. Der Glanz der Ideenwelt liegt ausgebreitet da, Schopenhauers Welt beginnt endlich zu leuchten. Wäre er doch hier stehen geblieben, auf dieser Platonischen Anhöhe, mit dem Blick auf die ewigen Gipfel der Welt, statt sich gleich darauf hinabzuwenden in das finstre Tal der Askese.

Eigentlich ist hier der Wille schon verneint und Schopenhauers Philosophie vollendet. Unwirksammachung des rohen Willensdranges und der ihn begleitenden Qual.

Der Wille hat sich verwandelt in den Geist. Er ist klassisch geworden. Allein dies ist Schopenhauers Meinung nicht.

Eine solche Transformierung von Wille in Intellekt liegt nicht in seinem der Entwicklung feindlichen Sinne. Das geschieht aber nicht. Im Gegenteil: der Intellekt konstituiert sich als neues metaphysisches Urprinzip.

Schelling wächst durch Schopenhauer hindurch. Weitwille und Weltgeist, Vater und Sohn ringen miteinander um den Thron wie Kronos und Uranos, und Schopenhauers Sympathie gilt deutlich dem Usurpator.

Geringschätzig blickt er im dritten Buch auf den Willen herab, dieses trübende, störende Prinzip. Dennoch bleibt ihm die Welt in ihrem Kern Wille, blindes, vernunftloses Drängen nach unbekannten Zielen.

Und Vorstellung ist Schein, Schleier der Maja. Intellektualist ist Schopenhauer nur im dritten Buch, und scheinbar nur wider Willen, unter der Suggestion des Platonismus.

Der Wille bedarf seiner als Mittel zur Umkehr. Weltwende durch den Geist! Ist der Geist Weltziel oder nur Nebenblüte, an deren Duft wir uns für Augenblicke berauschen?

Das tief Beunruhigende des Schopenhauerschen Systems liegt in der schroffen Beantwortung dieser Fragen nach der Seite des Irrationalen hin. Sollte er vielleicht recht haben?

Die Welt macht sich wieder ungeschehen. Nur diesmal noch, o Kantakana, trage mich von hinnen! Damit schwände auch die übrige Welt dahin.

Nun hängt die ganze Welt, die doch Wille ist, wieder am Subjekt. Mortifiziere dein Individuum und die Welt erlischt mitsamt deiner Vorstellung!

Eben war sie noch Wille, jenseits von der Objekt-Subjekt-Lüge, intuitiv und unabhängig vom Satz des Grundes erschlossen durch ein unmittelbares Innewerden des Weltwillewesens im Leib.

Die Sonne wäre nicht, wenn mein Auge sie nicht sähe, sagt Schopenhauer. Dein Auge wäre nicht, wenn die Sonne es nicht sähe gebildet hätte , antwortet ihm Goethe.

Ein metaphysischer Taschenspieler operiert bald mit der Vorstellungswelt, bald mit der Willenswelt, und was Schopenhauer an Unritterlichkeiten gegen den Materialismus auf dem Herzen hat, jene ganze Münchhausiade, trifft allererst ihn selbst.

Im weichen Brei des Gehirns hängt die Weltlüge. Und diese Welt ist wieder die physische Basis des Intellekts. Das System endet dort, wo es anfing.

Also hat es die Wahrheit. Wenn wir den Kreis durchmessen haben, stehen wir wieder dort, wo wir in ihn eintraten, beim theoretischen Idealismus, über den sich Goethe ärgerte.

Und was ergibt sich? Die Weisheit Platos und der Inder, mit Kant zusammengelegt, diese Weisheit vom Weltschein wird zerdrückt durch die ungeheure Wucht der Schopenhauerschen Willensrealität.

Mit diesem ens realissimum den Schleier der Maja zu vermählen, ein so zartes, duftiges Gebilde, ist doch eine ungeheuerliche Derbheit.

Schopenhauer will Plato und Kant zugleich. Wenn die Welt Wille ist, der sich in Ideen objektiviert, kann sie nicht zugleich Vorstellungstrug sein, der durch Willensverneinung entfernbar ist.

Seien wir gerecht. Der Mensch ist nicht das All. Mortifizierte sich das gesamte Menschengeschlecht, die Geschlechter der Sterne blieben unberührt.

Welch ein Gott ist doch der Mensch Schopenhauers! Diese Lehre schillert anthropotheistisch. Im Banne theoretisch-idealistischer Denkgewohnheiten der Zeit überschätzt sie Menschenkraft.

Nur sich selbst kann der Mensch erlösen, niemals die Welt. Selbst die Verneinung des Einzelwillens ist mehr Wunsch als Möglichkeit.

Wenn Selbstmord von Schopenhauer geradezu Bejahung des Willens zum Leben genannt und als solcher verurteilt werden konnte, um wie viel mehr die Askese, dieser langsame, tausendfache Selbstmord!

Im vierten Buch sind wir schlecht beraten. Der rechte Weg war im dritten gewiesen: Ideenerkenntnis, Läuterung unseres Willens ins Reingeistige empor.

Dort ist Sehertum, Heiligkeit, Erlösung. Die metaphysische Bedeutung des Menschen liegt in seiner Geist-, nicht in seiner Willensnatur.

Als Geistwesen erfüllt er den Weltsinn, den Tag des Geistes zu feiern ist er berufen und die Welt in ihm. Willensverneinung ist schimpfliche Niederlage durch Waffenstreckung.

Es steht nicht in unserer Macht, die Welt ungeschehen zu mache es steht aber vielleicht in unserer Macht, sie zu vollenden durch die geistige Tat.

So folgen einander die vier Weltakte Schopenhauers. Der psychologische Moment des Systems liegt in Punkt drei. Hier teilen sich die Wege.

Ein idealer Schopenhauer könnte gelehrt haben: Bejahung des Willens in der Form des Geistes. Der wirkliche lehrt statt dessen Verneinung und Selbstaufhebung des Willens.

III, Vorrede , seine Veredelung der Bejahung stimme der Sache nach mit dem überein, was Schopenhauer Verneinung des Willens nennt.

Es gilt ganz unmetaphorisch dem Willensprinzip mit allen seinen Folgeerscheinungen, gerade auch der Vorstellung, an der die Welt hängt.

Die Welt ist erst vernichtet, wenn der Geist tot ist. Das ist doch der Sinn dieser Lehre. Wozu also in Schopenhauer hineindeuten, was gar nicht in ihm liegt?

Hinweg mit dieser Welt, sagt er. Er sagt es auf allen Blättern seines Buches. Es gibt nur eine Rettung: Wiedervernichtung des Gewordenen.

Fürwahr: eine Philosophie der Verzweiflung, ein grimmiges Zerschlagen des Topfes, weil er einen Sprung hat. Man kann an Mephistopheles-Schopenhauer lernen, warum Fichtes Wissenschaftslehre der Zeit als Atheismus erschien.

Theoretischer Idealismus ist ungoethisch. Die Geister, die damals am höchsten drangen, haben das Unerforschliche, aus dem wir stammen, am tiefsten verehrt.

Schopenhauer verehrt nicht. Mitunter überrieseln ihn Schauer. Aber in seinem Realen kann unsere Seele nicht ruhn. Diese Lebensanschauung hat für viele, die die Last der Verantwortung des menschlichen Seins nicht zu tragen vermögen, geradezu etwas Tröstliches.

Solamen miserum! Die Welt ist so schlecht, als sie nur sein kann, das Dasein eine Höllenfahrt. Das Leben bot sie ihm.

Für den Himmel blieb nur ein mattes Rosa übrig. Wir haben nichts zu verlieren. Was uns das Leben dennoch gibt, wird als unverhofftes Plus gewertet.

Dieser Pessimismus ist weniger niederdrückend, als man denkt. Er legt uns weniger Verpflichtungen auf als die entgegengesetzte Lebensansicht.

Er nimmt eine Last von uns und versenkt sie in den Weltgrund. Die Welt ist schuld. Andere sind genau so gequält.

Mancher atmet erleichtert auf, wenn er mit Schopenhauer den Gang durch die Zuchthäuser und Sklavenställe, Folterkammern und Lazarette vollendet hat.

Er sagt sich wohl: ganz so schlimm ist es nicht, wie Schopenhauer mich glauben machen will. Das Leben bietet doch auch seine kleinen Freuden.

Aber man tut gut, nicht allzuviel von ihm zu erhoffen. Die Gefahren dieser Weltanschauung liegen tiefer. Für Schopenhauers Weltbetrachtung gibt es keine mildernden Umstände.

Neben akademien baue man badeanstalten und neben professoren stelle man bademeister an. Eine höhere kultur hat dann schon eine höhere kunst zur folge, die, wenn sie sich offenbaren will, ohne hilfe des Staates zutage tritt.

Ein schlauer bauer in Schlesien und ein schlauer geist- licher herr in den bayrischen bergen haben das wasser 74 als heilmittel verordnet.

Das half. Leute von der ausge- machtesten wasserscheu pritschelten im wasser. Und ge- sund wurden die leute auch. Das ist ganz natürlich. Wer kennt nicht die geschichte von dem eskimo, der einem reisenden gegenüber ein altes brustleiden beklagte.

Das pflaster wurde abgenommen, die schmerzen waren mit einer dicken schmutzschichte, die an dem pflaster hängen blieb, gewichen. Eine wunderkur!

Der staat hat ja ein interesse daran, das reinlich- keitsbedürfnis im volke zu heben. Denn nur das Volk kann wirtschaftlich mit den engländern gleichen schritt halten, das ihnen im wasserverbrauche nahe kommt; nur das volk ist berufen, die Weltherrschaft von den eng- ländern zu übernehmen, das sie im wasserverbrauche übertreffen wird.

Der plumber aber ist der pionier der reinlicbkeit. Jeder herd mit seinen einrich- tungen für das braten und rösten des fleisches am offenen feuer ist ein neuer sieg des germanischen geistes.

Auch auf der wiener speisenkarte macht sich eine solche um- 75 wälzung bemerkbar. Am schwächsten sind wohl unsere badeeinrichtungen.

Es gibt leute, die das glauben, denn auch diese marmorierten wannen finden käufer. Man findet rokokoventile und rokokohähne und selbst einen rokokowaschtisch.

So sehen wir bei M. Steiner vorzügliche, ganz glatte und daher elegante amerikanische kopf- douchen — eine neue erfindung — und bei H. Esders tüchtige und korrekte einrichtungen sowohl in form als färbe.

Ein alter zopf, der abgeschnitten zu werden verdient. Wenn unsere plumber nicht wollen, so möge das publikum in seinem eigenen interesse nachhelfen und auf die anbringung von radventilen dringen.

Die hebung des Wasserverbrauches ist eine der drin- gendsten kulturaufgaben. Denn sonst könnte uns etwas sehr unangenehmes, etwas sehr beschämendes passieren.

Sonst könnten — wenn nämlich beide völker in dem bisherigen tempo weiter fortschreiten — die japaner die germanische kultur früher erreichen als die Österreicher.

Wer macht die mode? Dem wiener hutmodeverein war es vorbehalten, diese fragen, wenigstens auf dem gebiete der kopfbedeokungen, spielend zu lösen.

Er setzt sich nämlich zweimal des jahres um den grünen tisch und diktiert nun dem ganzen erdball jene hutform, die in der folgenden Saison getra- gen werden soll.

Es soll ja keine wiener nationaltracht ge- schaffen werden, keine, deren sich unsere wasserer, fiaker, Strizzis, gigerln und anderen wiener lokaltypen bedienen.

Wer hätte sich die lösung dieser frage so einfach ge- dacht! Mit ehrfurcht betrachtet man nun den ehrsamen hutmachermeister, der sich mit seiner stimme für die nochmalige erhöhung des seidenhutes eingesetzt und sie auf diese weise mit der majorität einer stimme erreicht hat.

Er allein also hat alle pflastertreter von Paris bis Yokohama gezwungen, sich nächstes jähr einen noch höheren seidenhut aufzusetzen, wenn sie zur guten ge- sellschaft gerechnet werden wollen.

Aber was wissen die 78 w pflastertreter von Paris bis Yokohama, was ahnen die von dem braven meister im XI. Die faseln viel- leicht von der tyrannei der mode, im günstigen falle von der launischen göttin mode!

Ich glaube, von meinen lesern die frage zu vernehmen: Ja, lassen sich denn die pariser, londoner, newyorker und bombayer hutmacher die hutmode von den wiener meistern vorschreiben?

Diese schlechten menschen, das perfide Al- bion natürlich an der spitze, kümmern sich nicht einmal um deren Wahlergebnisse.

Ja, dann sind eigentlich diese wählen vollständig zwecklos? Eigentlich — ja. Diese wählen sind eine harmlose Spielerei, genau so harmlos, als wenn die bukarester oder chicagoer hutmacher wählen würden.

Die hutform des vornehmen mannes, der mit seinem hüte überall, auf der ganzen weit, für vornehm gehalten werden will, wird dadurch nicht tangiert.

Doch halt, gar so harmlos ist diese Spielerei doch nicht. Es gibt nämlich mehr vornehme leute, als unsere hutmacher gemeiniglich annehmen.

Die einführung des wiener hutes im auslande scheitert stets an seiner unkorrekten form und ausführung. Unsere ersten firmen haben bei ihrer kundschaft, also in den vornehmen kreisen, mit den typen des hutmode- vereines die schlechtesten erfahrungen gemacht und haben diesem verein die gefolgschaft bald aufgesagt.

Im export machte sich die emanzipation bald bemerkbar. Habighüte trifft man nun auf dem ganzen erdball, in New York sowohl wie in Rio de Ja- neiro.

Ich sehe aber nicht ein, warum der hofhutmacher. Der hutmodeverein brauchte nur, statt einen hut als modern auszugeben, welcher der phantasie eines seiner mitglieder entsprungen ist, jene form zu publizieren, die in der ganzen weit, und zwar in den vornehmsten kreisen 80 als modern gilt.

Die zeit der kleiderordnungen ist ja vorüber. So aber bedeuten manche beschlüsse dieses Vereines eine direkte Schädigung unserer hut- industrie.

Der zylinder wird gegenwärtig etwas niedriger als in der letzten saison getragen. Und die folge davon? Auch nach anderer richtung könnte sich die tätigkeit des Vereines segensreich gestalten.

Unser österreichischer nationalhut, der lodenhut, beginnt die reise um den erd- kreis anzutreten. In England ist er schon.

Der prinz von Wales hat ihn bei seinen jagdausflügen in Osterreich kennen und schätzen gelernt und in seine heimat mitge- nommen.

Hier hat der lodenhut sich nun die englische gesellschaft, herren sowohl wie damen, erobert. Fürwahr ein heikler Zeitpunkt, zumal für die lodenhutindustrie.

Es fragt sich nämlich, wer der englischen gesellschaft die lodenhüte machen soll. Dazu gehört aber eine unendliche feinfühligkeit, eine genaue kenntnis der gesellschaft, empfindung für Vornehmheit und eine feine Witterung für das kommende.

Für ihn sollte daher der hutmodeverein, wenn er sich dieser schwierigen frage gewachsen fühlt, die sache in die hand nehmen.

Die engländer sind nämlich ganz andere geschäfts- Ieute als die Österreicher. Für jeden markt arbeiten sie andere hüte.

Für die wilden völker werden jene gegenstände erzeugt, die eben bei ihnen den meisten anklang finden. Die engländer behan- deln uns wie die wilden.

Und sie tun recht daran. Auf diese weise verkaufen sie sehr viele hüte an uns, während sie mit dem hut, der in der besten gesellschaft getragen wird, also mit dem modernen hut, recht schlechte ge- schäfte machen würden.

Sie verkaufen dem wiener nicht den hut, der modern ist, sondern den, der dem wiener als modern gilt. Den korrekten verkaufen sie nur in London.

Als meine londoner hüte zu ende gingen, ging ich hier auf die suche nach dem correct shape. Ich gab einem hutmacher den auftrag, mir aus England den hut zu verschaffen, dessen fasson 82 auch von den mitgliedern der königlichen familie ge- tragen werde.

Die garantie des londoner hauses machte ich zur bedingung. Kosten nebensache. Da kam ich aber schön an.

Nach monatelangen ausfluchten, nachdem schon eine erkleckliche summe vertelegrafiert worden war, brach die englische firma die Unterhandlungen für immer ab.

Dem hutmodeverein aber wäre es ein leichtes, sich diese formen zu verschaffen. Auf Schnelligkeit käme es da gar nicht an. Wir könnten sehr zufrieden sein, heute jenen hut zu bekommen, den die englische gesell- schaft vor drei jähren getragen hat.

Die mode schreitet langsam, langsamer als man gewöhnlich annimmt. Gegenstände, die wirklich modern sind, bleiben es auch lange.

Geschmacklosigkeiten trifft man gar nicht — das bildnis des kaisers im hutfutter ausge- nommen — , und selbst die kleinsten meister sind im- stande, hüte von so vorzüglicher qualität herzustellen wie die ersten häuser.

Ein jeder hutmacher wollte nur durch seine innere tüchtigkeit wirken, und jeder verschmähte die be- 6' 83 I kannten ausstellungsmätzchen, durch abenteuerliche for- men die aufmerksamkeit der beschauer auf sich zu len- ken.

Dadurch ist dieser ganze teil der ausstellung auf einen feinen, vornehmen ton gestimmt. Unsere firmen — Habig, Berger, Ita und Skri- van — zeichnen sich durch die reichhaltigkeit des von 1 ihnen ausgestellten aus.

Über die korrektheit der form ein urteil abzugeben, kann ich mir leider nicht mehr erlauben — ich bin schon seit zwei jähren in Wien.

Was aber die elegante ausstattung anbelangt, möchte idh den hüten von Ita den preis zuerteilen. Die Schaffung einer österreichischen nationalmode ist ein phantom und aus dem starren festhalten daran würde unserer industrie unberechenbarer schaden er- wachsen.

Dazu bedarf es oft einiger Jahrhunderte, zum mindesten aber eines menschenalters. Da haben es die anderen bekleidungskünstler besser. Starke taille, schwache taille, hohe schultern, tiefe schul- tern, und so vieles andere — da kann man durch neuen schnitt, durch watte und andere hilfsmittel abändern.

Wie soll sich da der schuster helfen? Denn er wird bestrebt sein müssen, moderne schuhe zu arbeiten. Er macht es daher, wie es alle übrigen gewerbe tun.

Das Wiederaufleben der germanischen kultur brachte neuerlich das reiten zu ehren. Auch die vornehmsten kreise, also leute, 86 die genügend zeit hatten, wurden mitgerissen und be- schleunigten ihr tempo.

So langsam zu schreiten wie die leute in früheren Zeiten, wäre uns heute unmöglich. Dazu sind wir zu ner- vös.

Unser exer- zierreglement schreibt bis schritte in der minute vor. Solchem zuge der zeit wird auch eine neuauflage des reglements rechnung tra- gen müssen.

Man kann demnach ausrechnen, wieviel schritte unsere Soldaten und somit alle menschen, die schnell vorwärts kommen wollen, in hundert jähren in der minute marschieren werden.

Völker mit höher entwickelter kultur gehen rascher als solche, die noch zurückgeblieben sind, die amerikaner schneller als die italiener.

Kommt man nach New York, so hat man immer das gefühl, als ob es irgendwo ein Un- glück gegeben hätte. Das bedeutet nur eine Verstärkung des germanischen kulturprinzips.

Das pferd war der Über- gang vom Sänftenträger zum eigenen ich. Unser jahr- hundert aber erzählt die geschichte von reiters glück und ende.

Es war das richtige pferdejahrhundert. Der stall- geruch war unser vornehmstes parfum, die pferderennen unsere volkstümlichsten nationalspiele.

Der reiter war der verzogene liebling des Volksliedes. Reiters tod, reiters liebchen, reiters abschied.

Die ganze weit ging wie ein reiter angezogen. Und wollten wir uns schon ganz vornehm anziehen, so nahmen wir den reitrock, den frack.

Wie ist das anders geworden! Der reiter ist der mann der ebene, des flachen landes. Es war der freie englische landedelmann, der pferde züchtete und von zeit zu zeit beim meeting erschien, um hinter dem fuchs über die fencen zu springen.

Und nun wurde er von dem manne abgelöst, der in den bergen haust, dessen freude darin besteht, höhen zu ersteigen, sein leben dafür einzusetzen, durch eigene kraft sich über die menschlichen heimstätten zu erheben, dem hochländer, dem schotten.

Er trägt — ob er nun in Schottland oder in den alpen lebt — Schnürschuhe, Strümpfe, die nicht über das knie reichen dürfen, und ganz freie knie. Der schotte trägt dann den bekannten rock, der älpler die lederhose — im prinzip ist es dasselbe.

Der mann der ebene trägt glatte tuche, der mann des ge- birges rauhe gewebe homespuns und loden. Das besteigen der berge wurde dem menschen zum be- dürfnisse.

Die gleichen menschen, die noch vor hundert jähren einen so gewaltigen horror vor dem hochgebirge hatten, fliehen aus der ebene in die berge.

Bergsteigen, durch eigene kraft den eigenen leib immer höher hinauf- tragen, gilt uns gegenwärtig als die edelste leidenschaft.

Man suchte nach einem mittel, auch diesen etwas ähnliches zu ermöglichen, man suchte nach einer Vorrichtung, jene bewegungen auch in der ebene auszuführen: das bicycle wurde erfunden.

Der bicyclist ist der bergsteiger der ebene. Er kleidet sich daher wie dieser. Hohe Stiefel und lange hosen kann er nicht brauchen.

Sie machen damit einen ähnlich komischen eindruck wie die mancherlei falschen ein- geborenen, die im sommer die alpen unsicher machen.

Die Schnürschuhe werden das nächste jahrhundert beherrschen, wie die reitstiefel dieses jahrhundert. Die engländer haben den direkten Übergang gefunden und tragen noch heute beide formen.

Das höchst un- angenehme an der erscheinung der stiefletten wurde offenbar, als die kurze hose kam. Da sah man sofort: ohne die wohltätige verdeckung durch die hose kann man stiefletten nicht tragen.

Und komisch wirken — daran ist bisher jedes kleidungsstück zugrunde gegangen. Doch trösten wir uns. Das wirkt überzeugend. Heiliger Clauren, wenn du das noch erlebt hättest!

Tem- pora mutantur. Die folgen sind nun da. Die interessenten sind von einer dementierwut be- fallen. Es wird in aller form dementiert. Vielleicht sind die leser neugierig, was wohl herr S.

Greifen wir einige punkte auf gut glück her- aus. Unrichtig ist, so versichert herr S. Ein anderer herr, namens Sch. Kleine war eine deutsche Lehrerin und Ärztin.

In dem nationalreligiösen Verein Bund für Deutsche Gotterkenntnis hatte sie eine führende Rolle. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit geschlechtsspezifischen Unterschieden der geistigen Fähigkeiten von Mann und Frau.

Sie engagierte sich stark für die Rechte der Frau, wobei sie die Ursachen für die Ungleichbehandlung der Geschlechter auf die christliche Religion und evolutionspsychologische Zusammenhänge zurückführte.

Schon als Kind soll sie sich in der Schule über die Herabsetzung des weiblichen Geschlechtes empört haben. Sie setzte sich für Frauenbildung ein, konnte aber mit der Frauenbewegung wenig anfangen.

Stellung zum Nationalsozialismus. Während der Novemberrevolution engagierte sie sich gegen die Abspaltung einer bayerischen Räterepublik vom Deutschen Reich.

In der völkischen Bewegung hatte sie durch General Erich Ludendorff auch mehrere persönliche Begegnungen mit Adolf Hitler. Nach der Entlassung Hitlers aus dem Gefängnis erfolgte der Bruch zwischen Hitler und Ludendorff.

Rassenvermischung führe zum Verlust dieser speziellen Gotteserkenntnis. Konstantin Hierl gründete den Tannenbergbund , dessen Schirmherrschaft Erich Ludendorff übernahm.

Dies war ein politischer Kampfbund, der nicht direkt mit dem Deutschvolk verknüpft war. Beide Organisationen wurden verboten.

Auch die Bücher der Ludendorffs wurden nach der Machtübernahme beschlagnahmt. Zwischen und bestand eine heftige politische Gegnerschaft zwischen den Nationalsozialisten und den Ludendorffs.

Mathilde Ludendorff war eine der wenigen Frauen, die Hitler öffentlich Feindseligkeit entgegenbrachten.

Hitler erteilte kurz vor dem Tod Erich Ludendorffs die Erlaubnis zur Neugründung eines nationalreligiösen Vereines, der den Namen Bund für Deutsche Gotterkenntnis erhielt.

In diesem Verein und den Nachfolgeorganisationen spielte Mathilde Ludendorff die führende Rolle. Aktivitäten nach dem Krieg. Im Zusammenhang mit der Aufnahme des Spruchkammerverfahrens gegen Mathilde Ludendorff wurde gegen den Journalisten Winfried Martini der Vorwurf erhoben, eine Hetzkampagne sowohl gegen die noch lebende Mathilde Ludendorff als auch gegen den bereits verstorbenen Erich Ludendorff betrieben zu haben.

Nach Eigenangaben hatte der Bund Auch ihre Abgrenzung vom Nationalsozialismus kann in diesem Fall nicht helfen, da sie die Juden auch nicht anders betrachtet haben dürfte, als es die Nationalsozialisten taten.

Die Ludendorffs betrachteten Jesus Christus nicht als Arier, wie Hitler dies tat, und lehnten dessen Rompolitik wahrscheinlich als zu beschwichtigend ab.

Mathilde Ludendorff beschrieb in ihren Lebenserinnerungen siehe Tutzinger Schriften 2, S. Bisher hatte den Unterricht besagter Freimaurer erteilt und Geschichten aus dem Alten Testament vorgelesen.

Mathilde Ludendorff entwickelte dann einen eigenen Lehrplan, mit dem sie den deutschen Kindern ihr Volkstum näherbringen wollte.

Dies gelang ihr auch. Ihr Unterricht war ein voller Erfolg. Sie wurde nun von ihrem Gegenspieler zur Rede gestellt. Später entwickelte sie aber weiteren Lehrstoff im Rahmen ihrer Deutschen Lebenskunde.

Mathilde Ludendorff berichtete in einem Schreiben vom Den vier Jahren Spruchkammerverfolgung gingen eineinhalb Jahre voraus, in denen ich von allen möglichen Sektionen der Demokratie der USA vernommen wurde, während die Security Police gar manches Mal mit dem Auto schon vor der Tür stand, um mich nötigenfalls abzuführen.

Natürlich es steht ja auch mein Name dabei. Was fällt ihnen ein? Ja, möchten Sie nicht hören, weshalb Sie mir so unbegreiflich sind?

Wenn ich mich nicht sehr irre, sind Sie doch Jude. Esau ist alles nichtjüdische Volk, das wissen Sie! Buch Moses 27, Vers 39 und 40 zu lesen steht: Da antwortete Isaak, sein Vater und sprach zu ihm: Siehe da, Du wirst keine Fette Wohnung haben auf Erden und der Tau des Himmels von oben her ist dir fern.

Deines Schwertes wirst Du dich nähren und Du wirst Deinem Bruder dienen. Mein Mann und ich haben in der Judenfrage nie ein Wort geschrieben oder gesprochen, das etwas anderes gewesen wäre als das Abschütteln des Joches Jakobs von unserem Halse, mit dem Ziele auch Herr zu sein.

Nun, ich denke doch, der Esau in Gestalt meines verstorbenen Mannes und ich! Und wer wagt es ihrem Gotte Jahweh zuwiderzuhandeln?

Dieser kleine Vorfall ist nur einer von sehr vielen Erfahrungen in dieser Richtung in 32 Jahren. Zweierlei möchte er denen, die die Gefahr überwinden wollen, an die Seele legen.

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling August August in Bad Ragaz war ein deutscher Philosoph. Kurze Einführung in Schellings Philosophie.

Ihr, die ihr noch jung seid, hört auf einen Alten, auf den die Alten hörten, als er noch jung war.

Der Besitz verschafft Freunde, das gebe ich zu, aber falsche, und er verschafft sich nicht dir, sondern sich.

Erasmus von Rotterdam. Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen.

La Rochefoucauld. Zuerst schuf der liebe Gott den Mann. Dann schuf er die Frau. Dann tat ihm der Mann leid und er gab ihm den Tabak.

Mark Twain. Aus den USA. Was ist noch mehr zu verlangen? Oscar Wilde. Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung eines Gegners zu verteidigen suchen.

Jean Paul. Wilhelm Busch. Wir schämen uns mehr vor uns selbst, wenn wir uns einer Torheit als eines Lasters erinnern. Der Mensch denkt Wunder, wer er wäre, wenn er die Milbe einen Elefanten und die Sonne einen Funken nennt.

Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält. Johann Wolfgang von Goethe. Der Handelnde ist immer gewissenlos; es hat niemand Gewissen als der Betrachtende.

Die wahre Freigiebigkeit besteht weniger darin, viel zu geben, als zur rechten Zeit zu geben. Oskar Wilde. Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man scheinen will.

Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften. Ludwig Börne. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

Das Nichtverstehen kommt meistens gar nicht vom Mangel an Verstande, sondern am Mangel von Sinn. Friedrich Schlegel.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen ohne Laster auch wenige Tugenden haben. Abraham Lincoln. Man darf über seine Freuden nicht reden: Sonst verredet man das Gefühl der Freundschaft.

Viele Leut glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen. Marie von Ebner-Eschenbach. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunden steht, sieht man nicht mehr an.

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften gesicht tut. Was man erfindet, tut man in Liebe, was man gelernt hat, mit Sicherheit.

Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser. Wer nur scharf denkt, hat schlechten Geschmack.

Wer aber guten Geschmack hat, denkt auch scharf. Es gibt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorhergesagt hätten.

Friedrich Hebbel. Wenn die Affen es dahin bringen könnten, Langeweile zu haben, so könnten sie Menschen werden. Der Tod gibt sich unverhohlen kund als das Ende des Individuums, aber in diesem Individuum Liegt der keim zu einem neuen Wesen.

Artur Schopenhauer. Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt darauf an, sie zu verändern.

Karl Marx. An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, es fallen deine Sorgen, wie Nebel von dir ab.

Theodor Fontane. Wir schämten uns mehr vor uns selber, wenn wir uns einer Torheit als einen Lasters erinnern.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn, Erzeugt im Gehirn der Toren, Im Herzen kündet es laut sich an: Zu was Besserm sind wir geboren.

Friedrich Schiller. Johann Peter Hebel. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe: die Pflicht war Freude. Rabindranath Tagore.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Hermann Hesse. Was dir auch immer begenet mitten im Abgrund der Welt: es ist die Hand, die dich segnet, es ist der Arm, der dich hält.

Rudolf Alexander Schröder. Als Gott am sechten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

Kurt Tucholsky. Es gibt für die Menschen, wie sie heute sind, nur eine radikale Neuigkeit — und das ist immer die gleiche: Tod. Walter Benjamin. Die Leute, welche meinen, die Welt sei schlecht gemacht, sind nicht mit sich im reinen und gar noch nicht erwacht.

Carl Zuckmayer. Seinen wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich. Erich Kästner. Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Ende der Toodesanzeige: Er ist nich tot.

Er hat seine Lebensweise geändert. Stanislaw Jerzy Lec. Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Freunde zu unserem Unglück.

Immanuel Kant Februar in Königsberg Kant war einer der bedeutendsten Philosophen. Wenn ich mir a priori ein Quadrat denke, so kann ich nicht sagen, dieser Gedanke sei Erfahrung; wohl aber kann dieses gesagt werden, wenn ich eine schon gezeichnete Figur in der Wahrnehmung auffasse und die Zusammenfassung des Mannigfaltigen derselben vermittelst der Einbildungskraft unter dem Begriff eines Quadrats denke.

Aber Erfahrung ist, ohne Zeitbestimmung damit zu verbinden, unmöglich, weil ich dabei passiv bin und mich nach der formalen Bedingung des innern Sinnes affiziert fühle.

Also gäbe es eine Zeit, in welcher und mit welcher zugleich eine gegebene Zeit verflösse, welches ungereimt ist. Anmerkungen xu diesem Aufsatz.

Die Handlung der Einbildungskraft, einem Begriff eine Anschauung zu geben, ist exhibitio. Die Handlung der Einbildungskraft, aus einer empirischen Anschauung einen Begriff zu machen, ist comprehensio.

Auffassung der Einbildungskraft, apprehensio aesthetica. Zusammenfassung derselben, comprehensio aesthetica ästhetisches Begreifen ; ich fasse das Mannigfaltige zusammen in eine ganze Vorstellung, und so bekommt sie eine gewisse Form.

Sonst wird aber auch Natur in materieller Bedeutung genommen, nicht als eine Beschaffenheit, sondern als der Inbegriff aller Dinge, so fern sie Gegenstände unserer Sinne, mithin auch der Erfahrung sein können, worunter also das Ganze aller Erscheinungen, d.

Eine jede Lehre, wenn sie ein System, d. Daher wird die Naturlehre besser in historische Naturlehre, welche nichts als systematisch geordnete Facta der Naturdinge enthält und wiederum aus Naturbeschreibung, als einem Klassensystem derselben nach Ähnlichkeiten, und Naturgeschichte, als einer systematischen Darstellung derselben in verschiedenen Zeiten und Örtern, bestehen würde , und Naturwissenschaft eingeteilt werden können.

Die Naturwissenschaft würde nun wiederum entweder eigentlich, oder uneigentlich so genannte Naturwissenschaft sein, wovon die erstere ihren Gegenstand gänzlich nach Prinzipien a priori, die zweite nach Erfahrungsgesetzen behandelt.

Wenn aber diese Gründe oder Prinzipien in ihr, wie z. Man nennt eine Naturerkenntnis von der ersteren Art rein; die von der zweiten Art aber wird angewandte Vernunfterkenntnis genannt.

Eigentlich so zu nennende Naturwissenschaft setzt zuerst Metaphysik der Natur voraus; denn Gesetze, d. Daher setzt eigentliche Naturwissenschaft Metaphysik der Natur voraus.

Denn nach dem Vorhergehenden erfodert eigentliche Wissenschaft, vornehmlich der Natur, einen reinen Teil, der dem empirischen zum Grunde liegt, und der auf Erkenntnis der Naturdinge a priori beruht.

Nun ist die Vernunfterkenntnis durch Konstruktion der Begriffe mathematisch. In Betracht für das vor- nehme Leben der Zeit kommen vor allem die Este in Ferrara, die Gonzaga in Mantua, die Montefeltre in Urbino, die Sforza in Mailand, die Aragon in Neapel — kleinere Tyrannen wie die kunstliebenden Malatesta in Rimini und Bentivoglio in Bologna.

Ganz eng verbunden und die vornehmen Sitten zum Höchsten steigernd erscheinen die Städte Mantua, Fer- rara und Urbino. Die Schwägerinnen wetteifern miteinander in erlesener Ge- selligkeitskunst.

In diesem fanden die ideal gestimmten Zusammenkünfte statt, die durch den Cortegiano unsterblich geworden sind. Eine dritte Schwägerin, die Schwester der Isabella von Mantua, Beatrice d'Este, heiratet Lodovico il Moro, den gewaltigen Sforza in Mailand, und hält glänzend Hof.

Ihre älteste Schwester Isabella scheint unter den bezaubernden Renaissanceprinzessianen für die elegan- teste in den zarten Vollkommenheiten des geselligen Lebens gegolten zu haben.

Der alte, rauhe Papst und der kleine, feine Prinz spielen Schach und Trick-track zusammen. Noch einige interessante und wichtige Verwandtschaften : eine Schwester des Federigo von Montefeltre, mit einem Neffen Sixtus IV.

Aus solchem schöngeistigen Kreis geht Mailands Trivulzia hervor, die schon als kleines Mädchen den Musen geweiht wird.

Freundschaftliche Bande verknüpften sie mit Ferraras Hof, sie wird Patin von Tassos Eleonore, dem Enkel- kind Lucrezia Borgias. Denn es war Alexander VI.

Isabella von Mantua, Elisabetta von Ur- bino, Beatrice von Mailand, sind ihre Schwägerinnen. Ariosto besang Lucrezia als Muster der Tugend, Bembo widmete ihr seine platonisch zarte Dichtung Gli Asolani zum Andenken an die schöne Geselligkeit, der sie vor- stand — nach dem genau beachteten Vorbild der vor- nehmen Schwägerinnen.

In allem strebt die Papst- tochter ihnen nach. Allerlei bedeutendeVerschwägerungen gewinnt das Haus Medici. Ein Traum politischer Einheit bricht in Italien an, als die kulturelle Einheit längst gegeben war und zum Selbstverständlichen des gesitteten Daseins gehört.

Die Höfe von Neapel, Mantua, Ferrara und Urbino sind in regem Gedanken- und Modenaustausch ; Künstler, Dichter, Antiquitätensammler und Lustigmacher wandern von einem zum andern.

Sie sind in enger Berührung mit Rom, mit Florenz und Mailand, wo neue Familien mit ungebundenem Ehrgeiz herrschend auftreten.

Inter- essanteste homines novi machen sich geltend in den Papstfamilien Borgia und della Rovere. Letztere ur- sprünglich kleine Leute, Krämer oder Fischhändler aus der Gegend von Savona, erstere spanische Aben- teurer.

Er spendete Goldgulden für Wohlfahrtszwecke. Unter Cosimos Walten begann die wichtige Geselligkeit des Humanismus. Sie ziehen die Aufmerksamkeit des Publikums an durch auffallende Gewänder.

Allein erlesene antike Sdialen und Amphoren schmückten sie, jedem Kenner ein Augen- rausch und eine Erhebung. Niccolos sdiöne Geliebte bekränzt die Gäste und kredenzt nach der feinen Art griechischer Freundinnen.

Die verschiedenen Gruppen bekommen Parteigänger und bald gibt es keine gesellige Zusammenkunft ohne leb- hafte, oft recht witzige Kontroverse.

Dieses war Geplänkel, manchmal wurde aber mit recht grobem Geschütz aufgefahren. Typisch dafür sind die invec- tivae des Poggio gegen Filelfo und die grimme Satire seiner Facetiae, die dem Widersacher eine Unsterblich- keit als komische Pedantenfigur verschaffte.

Denn nicht weniger als sechs Dichter, darunter Ariosto und Ra- belais, zuletzt der Engländer Prior und La Fontaine, benutzten die von Poggio in jenem Streit witzig hin- gestellte Karikatur Filelfos.

So stark und scharf ging es zu. Berühmt blieb auch der Streit Georgs von Trapezunt und Theodors von Gaza, die Aristoteles gegen Piaton verfochten mit Kar- dinal Bessarion, der die Verleumder Piatons leiden- schaftlich zurückwies.

Es bildeten sich die feindlichen Gruppen : Leonardo Aretino, Poggio, Niccolo de' Niccoli, Beccadelli gegen Lorenzo Valla, der den Papst und den Adel unbändig angriff, und Niccolo Perotti.

Bec- cadelli, auch Panormita genannt, der Verfasser des ver- wegen antiken Hermaphroditus , überträgt den Streit nach Neapel.

Wuchtig tritt für Piaton der Kardinal Bessarion mit seinem Werk ein: In calumniatorem Piatonis, Es erschien in Rom bei Sweynheim und Pannartz, rührigen deutschen Buchdruckern und Verlegern, die sich den Kampf der Geister wohl zu- 42 nutze machten.

Ein Tüpfelchen auf dem i genügt manchmal, um gigan- tische, literarische Fehden zu entfesseln. Offenbar ist es um das Vergnügen der Dialektik zu tun und um Hör- wie Leselustige anzulocken wie zu einem inter- essanten Gesellschaftsspiel.

Wie alles Wichtige im Kreis der menschlichen Erfahrung ursprünglich vom Spiel, von geselliger Gepflogenheit herrührt, so liegt der Ursprung der öffentlichen Mei- nung und ihrer Macht hier zutage.

Sie entstammt der zuerst spielerischen Parteinahme in geistigen Fragen, die von führenden Humanisten aufgeworfen wurden.

Nichts liegt tiefer in der menschUchen Natur begründet als die Sucht, Partei zu ergreifen. Das harmloseste Spiel beginnt damit und der wildeste Krieg.

Auch jeder wichtige Fortschritt des geistigen Lebens. Um die einschneidendsten Fragen wird disputiert, alle Zweifel der Reformation bereiten sich vor.

Aber auch ins Leere streitet man gern, um Nichtigkeiten, um grammatische Klügeleien ereifert man sich. Es wirkt doch, denn die Hauptsache ist der gelehrte Hokus- pokus, das dröhnende Latein, das um die Ohren schlägt und um die Ohren geschlagen wird.

In einem waren jedoch alle diese lebhaften Geister einig, im Preise Cosimos und im Preise des regsam holden Florenz, schwärmerisch nannten sie die Stadt: Muster aller Tugenden, Haus der Götter.

Man wird unerhört kühn in Cosimos gewähltem Kreis. Damit beginnen die Auswüchse dieser Bewegung. Wie ein lange in Gewahrsam ge- haltener Duft entstieg sie der endlich gelösten Phiole und erfüllte die Stadt mit geheimnisvollem Rausch.

Von toskanischem Hügel zu toskanischem Hügel er- tönt die Flöte des Pan. Eine Zeitlang waren die Sforza wohl die mächtigste der neuen Herrscherfamilien und drückten dem Cinquecento durch Jahrzehnte ihren Stempel auf.

Bezeichnend ist die Geschichte ihres Auf- stiegs und ihres Namens. Sie waren ursprünglich Bauern aus der Gegend von Cotignola bei Faenza, namens Attendolo.

Einer der Söhne, Muzio, wurde von der Landarbeit weg als Soldat angeworben, kämpfte sieg- reich für vier Päpste und vier Könige und gewann die Liebe der Königin Johanna von Neapel.

Seine Brüder und Dorfgenossen bildeten die compagnia di San Giorgio. Von ihnen und von der Königin erhielt Muzio 46 den Beinamen Sforza, der seiner Familie blieb.

Sein Sohn Francesco hatte ebensoviel Glück im Krieg wie bei den Frauen. Er gewann 22 Schlachten und eroberte das Herz der Bianca Maria Visconti, Tochter des Fürsten von Mailand.

So bestieg der Abenteurer wie im Märchen einen Thron und regierte glücklich an Biancas Seite. So war Francesco einige Zeit Condottiere im Dienst der Medici.

Cosimos Briefwechsel be- weisen, wie alle Brüder und Vettern das gewaltige Bankhaus auf dem Laufenden erhalten, stets bereit, für den Chef öffentlich oder geheim einzuspringen, alle Unternehmungen zu fördern, dem Haus Klienten zu- zuführen, auch durch Schmeichelei und gesellige Künste, ihm Gelehrte und Künstler zu empfehlen, die, für den Ruhm der Familie tätig, wenn nicht ihr Geld, so doch ihr Können in der medicäischen Bank fruchtbringend anlegen.

In Stickluft verlöscht sie. Der kräftige Windzug, der durch die ganze Zeit wie auf Bergesgipfeln weht, blast alles Können an und gibt ihm eine unvergleichliche, fast tanzende und hüpfende Munterkeit.

Aber Grundursache des Emporkommens ist jener Familien- sinn, der durch die Parallelentwicklung der Sforza und Medici besonders deutlich wird, eine Waffen- und Geld- bruderschaft, die ihre eigene Politik verfolgt, bald an- geschmiegt an bestehende Staatsgebilde, bald keck gegen solche gerichtet, jedenfalls als Endzweck und Ideal den Glanz des Hauses vor Augen.

Deutlich ist das Schauspiel, wie Familien, die durch Uneinigkeit geschwächt sind, allmählich ausgeschaltet 48 werden, von jenen überwuchert, in denen das Einheits- gefühl der Sippe wach bleibt.

Man könnte leicht ein Gleichnis daran knüpfen. Die europäische Familie verfällt durch ihre Uneinigkeit, ihren Vetterneid und Bruderzwist.

Ihre Macht und Würde könnte nur gedeihen durch ein för- derndes Sippenwesen und eine intelligente Geldbruder- schaft, welche die Interessen des Gesamthauses, näm- lich aller europäischen Völker, als eigene betrachtet, wertet und fördert, indem es die eigene Ehre unaus- lösbar mit der Ehre des Hauses verknüpft.

Das praktische Beispiel der italienischen Renaissance ist jedoch gar nicht ergründet, noch beachtet worden. Neben- und Begleiterscheinungen verwischten diese wich- tige Ausdeutung und deren philosophische Lehre.

Indes Ungeschicklichkeit und Kränklichkeit von Cosimos Sohn Piero das sorgfältig ausgeführte Gebäude der Medicäer-Machtstellung gefährden, wird jene der Sforza ins Schwanken gebracht durch den gefährlichen Cha- rakter des Galeazzo Maria, Francescos Sohn.

Auch Galeazzo Maria ist darauf bedacht, besonders angeregt Renaissance 4 49 durch einen Besuch in Florenz bei Lorenzo, der auf Piero gefolgt war und dem Mailänder Herzog die schöp- ferische Schönheit der Frührenaissance offenbart.

Die denkwürdige Lustreise Gian Galeazzos an Seite seiner Gemahlin, der Herzogin Bona von Savoyen und in Begleitung seiner natürlichen Tochter Katharina er- folgt im Jahre Galeazzo hat es darauf abge- sehen, dem berühmten Medizäer vorzuprunken , und sein Gefolge beträgt nicht weniger als Personen, alle auf das herrlichste gekleidet.

Die Reise kostet an dreimal hunderttausend Golddukaten. Nicht nur prächtig gezäumte Pferde und Maultiere sind dabei, der Herzog schleppt einen ganzen Tiergarten mit, seine unbezahlbar reiche Sammlung von Edelfalken und nicht weniger als tausend erlesene Jagdhunde.

Freilich sollten sich diese Gäste in bezug auf die Fasten an die Vorschriften der Kirche halten, der Leichtsinn der Mailänder erschien unstatt- haft im frommen Florenz.

Bekehrte sich Galeazzo Maria nicht anders, er bekehrte sich doch bei den Medicäern zu feinem und feinstem Geschmack und gestand freimütig, er habe seinen Gast- freund an Pracht des Auftretens übertrumpfen wollen, sei jedoch besiegt durch die vornehme Erlesenheit, mit der sich Lorenzo zu umgeben verstanden.

Imponde- rabilien sind aufgeboten gegen die prunkenden Greif- barkeiten des Galeazzo, gegen seine goldgezäumten Maultiere und vielen Hunde mit goldenen Halsbändern und Falken mit juwelenbesetzten Kappen.

Nach Mailand zurückgekehrt, kann er jedoch das Protzen nicht lassen und erfährt daher die Rüge eines Gastes, des Königs Christian von Dänemark.

Nach seinem Norden bringt er behutsam feinen Samen aus Florenz. Wenn sich Galeazzo auch noch so sehr bemüht, Lorenzo nachzuahmen, er bleibt im Herzen ein bäu- risch gewalttätiger Tyrann.

Man munkelte, er habe die eigene Mutter vergiften lassen, um allein zu herrschen. Aus Mailand wird die glänzendste, reichste Stadt Italiens, die Stadt, in der Bandellos goldsatte Novellen spielen.

Eifrig ruft Galeazzo Gelehrte, Künstler und Musiker herbei. Die Musikherrschaft Mailands wird begründet, die alle Sforzas und nach ihnen manches Jahrhundert überdauern sollte.

In der naiv übereifrigen Bauwut verrät sich der Emporkömmling. Galeazzo hatte recht, das Leben also vorwärtsdrängend zu beeilen, denn es sollte für ihn nicht lange dauern.

Unter Apelle ist Lionardo verstanden. Neunzig Ge- lehrte sind es, die nach Bellincioni wie Bienen vom Honig nach Mailand angezogen waren, in der Tat er- hielten sie Dukaten, was wohl Honig genannt zu werden verdient.

Sie stiegen ab in den berühmten Gasthöfen, in denen sich zwanglos eine kosmopolitische Gesellschaft zu- sammenfand, in den Tre Re, Pozzo, Stella und Campana, Wie überfüllt mögen diese Häuser gewesen sein bei Gelegenheit der denkwürdigen Hochzeitsfeiern am Mai- länder Hof.

Lodovico versteht wunderbare Feste in seiner wunder- baren Hauptstadt zu feiern, insonderheit die alles über- strahlenden Hochzeiten, bei denen Lionardo als Fest- ordner auftrat, die Hochzeit des Gian Galeazzo mit Isabella von Aragon, seine eigene Vermählung mit Beatrice d'Este , der Schwester jener liebens- würdigen, kunstsinnigen Isabella, die Hof in Mantua hielt, und die Hochzeit seiner Schwester Bianca mit Kaiser Maximilian durch Prokuration Stockt die lange Wagenreihe, so setzt hin und her lebhaftes Geplauder ein.

Er durchquerte die Herzlande mit diesen Soldaten und schlug jeden nieder, der sich seiner Vision einer Welt, frei von der Heuchelei des Gesetzes und der Ehre, entgegenstellte.

Das Blut zweifelnder Könige befleckte ihre Klingen, die Hirne törichter Weiser besudelten ihre Rüstungen. Doch jeder zertrümmerte Schädel und jedes zerrissene Herz verstärkten zwiefach die Reihen der Boten Cyrics.

Im Hades und in anderen himmlischen Gefilden kamen die gerade befreiten Seelen mit einer Verkündigung an: Seid 54 bereit, denn es kommt ein Gott, der sich das ganze weite Universum zu eigen machen wird.

Man hängte seinen Männern Blumenkränze um den Hals und veranstaltete ihm zu Ehren üppige Feste. Doch es gab einige abgeschiedene Flecken — wie das Halblingdorf Schwarzeichen —, die Cyrics Ruhm nicht sehen konnten.

Die verkümmerten Kreaturen, die in Schwarzeichen hausten, mieden ihn und drohten, den Zorn der schwächlichen Götzen herabzubeschwören, die sie anbeteten.

Während seine Zentilare die verkommenen Häuser niederbrannten, trieb Cyric die Halblinge zusammen und köpfte sie, einen nach dem anderen.

Die Köpfe wurden in ordentlichen Reihen aufgestellt, wie glotzende, blutige Kohlköpfe vor der Ernte; dann sprach Cyric einen Fluch des immerwährenden Untods über die aufgedunsenen Klumpen von Knochen und Fleisch aus.

Bis auf den heutigen Tag sprechen die verunstalteten Schädel zu allen, die sie ansehen, und Prangern ihre Torheit an.

Da seine Klinge durch sein mühsames Werk an den Halblingen stumpf geworden war, suchte Cyric nach einer anderen, um sie zu ersetzen. Der Geist der Klinge hatte den Willen des Halblings gebrochen und ihn zum gehorsamen Sklaven gemacht.

Darin lag keine Schande, denn ehe Cyric es führte, hatte noch niemand das rosenfarbene Schwert bezwungen. Lang war die Reihe der Soldaten und Könige, die bei dem Versuch, die Klinge für ihre Zwecke dienstbar zu machen, vernichtet wurden, doch allein Cyrics Wille war stark genug, über es zu triumphieren.

Das verzauberte, rosenfarbene Schwert leistete Cyric gute Dienste, schützte ihn vor den frostigen Winden Marpenoths und heilte die Wunden, die er in den erbitterten Schlachten um die Tafeln des Schicksals erlitt.

Dafür belohnte Cyric es mit Blut. Wie alle, die ihm selbstlos dienten, erhielt das Schwert das, was es am meisten begehrte. Fane, ein Offizier der Zentilare, war der erste, der der Klinge zum Opfer fiel.

Der Halbling Schleichherum folgte ihm, und doch sollte sich die Essenz dieser Männer lediglich als Vorspeise der Bankette erweisen, die die Klinge bald veranstaltete.

Bei der Eberfellbrücke erschlug Cyric Bhaal, Schutzpatron der Meuchelmörder, Herr des Mordes. Bhaal war nicht der letzte Gott, der durch Cyrics Hand fiel.

Mit einem Streich seiner verzauberten Klinge hieb er den Avatar des Gottes entzwei. Auch Kelemvor starb an jenem glorreichen Tag auf dem Schwarzstab-Turm, und die verräterische Mittemacht wäre ihrem Liebsten in die Vernichtung gefolgt, wenn sie nicht ihre Magie zu Hilfe gerufen hätte, um Cyrics Zorn zu entfliehen.

Das Lesen im flackernden Licht der Kohlebecken hatte ihm pochende Kopfschmerzen verursacht, und sein Mund war seltsam trocken.

Er rieb sich die Schläfen und kniff für einen Augenblick die Augen zu in der Hoffnung, den Schmerz zu vertreiben, aber die grausigen Illustrationen blitzten vor seinem geistigen Auge auf.

Die Worte der Geschichte hallten in seinen Gedanken wider wie das Lied einer Sirene und lockten ihn weiterzulesen. Vielleicht war es eine Art Zauberbuch und war nur als Biographie getarnt.

Oder vielleicht hatten die Kleriker einen Fluch auf die Seiten gelegt, um alle zu strafen, die das Buch unerlaubt lesen könnten.

Mit klopfendem Herzen drehte Bevis den Stapel Seiten um und suchte nach einem Hinweis. Die Gilde der Schreiber in der Zentilfeste verlangte von ihren Mitgliedern, ein Kolophon auf die letzte Seite eines Manuskripts zu setzen.

Das Kolophon dieses Bandes war länger als die meisten. Es begann mit den üblichen Erleichterungsrufen und Beschwerden über Schreibkrämpfe und ging dann über zur Hoffnung auf eine hübsche Dirne und einen Krug guten Biers.

Durch die Schraffur war der Text schwer zu lesen, aber Bevis hatte Übung darin, solche Rätsel zu entziffern. Von den Lippen des Gottes in meine Feder, in diesem, dem zehnten Jahr der Herrschaft Cyrics als Herr der Toten.

Dreihundertsiebenundneunzig Fassungen dieses Buches gingen der vorliegenden voraus. Möge es meinem unsterblichen Herrn gefallen, nicht meine Haut für die Seiten des dreihundertachtundneunzigsten zu verwenden.

Bevis fuhr herum. Da war jemand, im finstersten Teil der Krypta. Er war jung, hager und bewegte sich mit einer katzenhaften Anmut, die seine Ausbildung zum Dieb verriet.

Er streifte seinen Mantel beiseite und legte die Hand bedeutungsvoll auf den Knauf seines Kurzschwerts. Die Waffe hing in einer Schlaufe am Gürtel des Mannes; keine Scheide verbarg ihre rosenfarbene Klinge.

Die Miniatur ähnelte ihm auffallend, bis hin zum dunklen Heiligenschein. Cyrics grausames Lächeln wurde breiter.

Die im Kreis stehenden Kohlepfannen brannten noch immer hell, aber man bedurfte ihrer nicht länger.

Ein Gedanke Cyrics reichte aus, um die Katakomben in Licht zu tauchen und jeden Zentimeter der unebenen Steinböden und niedrig gewölbten Decken zu enthüllen.

Die schmale Statur des Priesters wurde von der Masse seiner dunkelpurpurnen Robe verhüllt. Eure Spione haben Euch darüber informiert, noch ehe der Dolch den Weg zu seinem Herzen fand.

Es hätte Euch allerdings nicht überraschen sollen. Sie entstellten die schönen Marmorstatuen und -gräber, ehe sie sie zerschlugen.

Die Kirche Cyrics hatte noch nicht genügend eigene Märtyrer, um die mittlerweile entvölkerten Krypten zu füllen; also nutzte man den Platz anderweitig.

Von ihnen und den wenigen Zauberern der Kirche abgesehen, die in den Krypten geheime Experimente durchführten, blieben die weitläufigen Gewölbe und Kammern leer.

Ungenutzt wanden sie sich unter dem gewaltigen Komplex von Tempeln und Klöstern dahin, die dem Prinzen der Lügen gewidmet waren.

Cyric ging nervös über die gezackte Einkerbung, an deren Stelle einst eine Gedenktafel den Boden geziert hatte. Vielleicht sollte ich Xeno die Schreiber wegsperren lassen, die an den frühen Auflagen der Cyrinishad arbeiteten, sann er.

Dann wäre es hier bald voller. Ich könnte sogar die Leichen der Schreiber zurückgeben, wenn die Kleriker begraben wollen, was von ihnen übrigbleibt.

Er blickte zurück zu den anderen; Xeno hatte das Eisen in eine Kohlepfanne geworfen, um es wieder zu erhitzen.

Der Gedanke, den Patriarchen ins Grab seines ermordeten Bruders zu sperren, kam dem Todesgott kurz in den Sinn — eine angenehme Wiedergutmachung für sein unaufhörliches Gekreisch und Zappeln —, doch Cyrics Verärgerung ging schnell in Belustigung über.

Cyric hatte sich einen körperlichen Avatar für diesen Besuch der Zentilfeste ausgesucht; etwas, was er selten getan hatte, seit er zum Gott geworden war.

Er zog es vor, die Träume seiner Anhänger als blutiger Geist heimzusuchen oder vor seinen Feinden als Wolke giftigen Rauchs in Erscheinung zu treten.

Das seltsame Gefühl war auf eine nostalgische Art und Weise angenehm, und es besserte seine schlechte Laune etwas. Man hörte den Widerhall von Fzouls Schritten in den Krypten, bevor man ihn sah.

Tatsächlich schien es — der zeremoniellen Aufmachung nach zu urteilen, die er trug —, als hätte sich der Priester die Zeit genommen, sich für das Treffen herauszuputzen.

Nun war er blank, ein mitternächtlicher Himmel bar jeden Sternenlichts. Fzoul zog die Handschuhe von jedem seiner langen Finger einzeln, faltete dann den drachenledernen Handschutz und steckte sie in seinen Gürtel.

Der Priester beugte das Knie und den Kopf, eher, um den Ausdruck von Verachtung auf seinen harten Gesichtszügen zu verbergen als aus Unterwürfigkeit.

Cyrics Gelächter hallte durch die Krypten. Langsam richtete sich Fzoul auf. Ein Mantel der 64 Furcht hatte sich um den aufblitzenden Zorn gelegt.

Haben Eure Magier irgendeine Spur von Kelemvor Lyonsbane gefunden? Mich dürstet nach dem Blut all dieser schwatzhaften Affen, säuselte das rosenfarbene Schwert im Geiste des Gottes.

Der Herr der Toten traute den Zentarim nicht. Aber sie werden Kelemvor nicht ewig vor mir verstecken, nicht, nachdem die Cyrinishad ihnen die Anhänger stiehlt, wie, Xeno?

Jemand anderes hat das Buch zuerst rezensiert — zumindest einen Teil davon. Deswegen habe ich Euch herbestellt.

Als er wieder zu sich kam, wurde ihm übel vom Gestank seines eigenen verbrannten Fleische. Aber als ich einmal angefangen 66 hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.

Ich werde keinem erzählen, was ich gelesen habe. Ich werde niemandem sagen, was in dem Buch steht! Uns wäre es lieber, wenn du es jedem erzähltest.

Meine Tochter war früher Schreiberin, eine ausgezeichnete sogar. Sie ist aus der Gilde ausgetreten, aber ich kann sie überreden, beim Abschreiben des Textes zu helfen, wenn Ihr wollt Er packte das rotglühende Eisen.

Über eine Stunde ertrug der Illustrator die Schmerzen. Vieles von dem, was er von der Cyrinishad gelesen hatte, wiederholte er Wort für Wort.

Xeno runzelte die Stirn. Die geisterhaft schimmernde Seele schien aus Licht zu bestehen, doch wenn er einmal in der Stadt der Zwietracht war, würde Bevis so körperlich wie all die anderen Schatten sein — und ebenso empfänglich für ewige Folter.

Die Seele fest in einer Hand richtete der Herr der Toten seine Augen, die von Höllenfeuer loderten, auf die drei Sterblichen in den Krypten. Ich werde einen Bewohner der Fugenebene schicken, um die Leiche abzuholen, wenn ihr ihn fertig gehäutet habt.

Ich werde entscheiden, ob sie würdig ist, mir zu dienen, wenn sie mir gegenübersteht. Fürst Schach fuchtelte mit seinem parfümierten Ta- 69 schentuch in dem vergeblichen Versuch, den Gestank von verbranntem Fleisch zu vertreiben.

Ich könnte Euch dafür töten lassen. Der Künstler hat das Ganze fast geglaubt, obwohl er vorher die Wahrheit gelesen hatte. Warum, glaubt Ihr, verweigerte Mystra Cyric die Magie, mit der er das Buch selbst hätte erschaffen können?

Oder Oghma die Dienste seiner ewigen Schreiber? Ohne Anhänger wird der Rest des Pantheons verschwinden, als hätte es niemals existiert.

Für uns gibt es keine anderen Götter. Jedem der Götter erschien der Pavillon von Cynosure als etwas anderes. Sune Feuerhaar sah eine riesige Halle mit Spiegeln, die ihre vollkommene Schönheit reflektierten.

Tempus stellte sich einen Planungsraum tief in einer verschanzten Feste vor. Karten und Pläne der legendären Kriege, die der Herr der Schlachten geführt hatte, bedeckten jede Wand, jeden Tisch.

Das angebaute Getreide wiegte sich sanft im Herbstwind, ewig bereit, abgeerntet zu werden. Die Götter im Pavillon hatten auch grundverschiedene Bilder voneinander.

Lathander, der Fürst des Morgens, sah die versammelten Mächte entweder als Lichtstrahlen oder als finstere Wolken, Mächte, die den glorreichen, erneuernden Sonnenaufgang, den er auf der Welt hegte und pflegte, verstärkten oder verdunkelten.

In den Augen Talos des Zerstörers, des kampfeslustigen Sturmfürsten, waren die Götter, die dem Guten oder dem Recht anhingen, lästige Ruhepole in den sich vor ihm auftür- 71 menden Gewitterwolken.

Mystra erschienen die übrigen Götter als menschliche Magier. Der Pavillon selbst war das Arbeitszimmer eines Zauberers, voll von blubbernden Bechergläsern und Behältnissen, in denen alle geheimen Substanzen lagerten, die Menschen und Göttern bekannt waren.

Der Gott des Wissens und Schutzpatron der Barden verbeugte sich und nahm die Hand der Göttin. Ihre zierlichen alabasterfarbenen Finger leuchteten wie die Strahlen des Mondlichts auf seiner dunklen Haut, als er sie an die Lippen hob.

Oghmas Galanterie entlockte der Göttin der Magie ein Lächeln. Erneuerung und Zerstörung ergänzen sich nicht gut. Es ist weiter nichts.

Trotzdem konnte es nicht schaden, ihm zu antworten. Es würde ihr zumindest dabei helfen, den wahren Grund für sein Schnüffeln zu entdecken.

Die Göttin der Magie nahm Oghmas Arm in ihren und ging anmutig zu einem der runden Tische, die im Arbeitsraum verteilt standen.

Ihr Verstand überzieht die unpersönliche Wirklichkeit des Ortes mit einer Fassade und verwandelt ihn in etwas, das ihrem Aufgabenbereich im Pantheon entspricht.

Ich vermute, Ihr seht eine Art Bibliothek. Ich glaube, es wäre dumm von mir, ihm gegenüber zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen Stellung zu beziehen.

Keiner der Schreiber in meinem Herrschaftsgebiet oder meiner Anhänger in den Reichen der Sterblichen wird Cyric darin unterstützen, das Buch zu vervollständigen.

Ihr versteht nicht, wie der übrige Kreis denkt, und bis Ihr das tut, könnte jede offene Konfrontation sehr wohl zu einer Stärkung seiner Position beitragen.

Da Ihr 74 Euch nicht so töricht auf Eure eigene Sichtweise versteift, seid Ihr möglicherweise imstande zu begreifen, wie die Götter einander beschränken, wie sie in ihrer Natur gefangen sind.

Seine Stimme war zugleich wohlklingend und klar, der harmonische Sprechgesang eines Chors meisterhafter Geschichtenerzähler. Statt dessen habt Ihr Euch entschieden, den Namen der Göttin anzunehmen, die Eure Vorgängerin war.

Wie ich bereits sagte, bin ich nicht so naiv, wie Ihr glaubt. Augenblick- 75 lich finden wegen seines Stolzes und seiner Eitelkeit achtundvierzig blutige Schlachten in den Herzlanden statt; Gläubige, die andere Gläubige wegen des wahren Namens ihres Gottes umbringen.

Das ist einfach Torheit. Sie ist der Grund für sein Streben nach der Erschaffung dieses allseits gefürchteten Buches. Die Cyrinishad ist ein Mittel zu diesem Zweck.

Seine Züge waren kantig und unversöhnlich; passend dazu war die magische Robe geschneidert, die er in Mystras Wahrnehmung trug. In seiner Linken hielt er eine silberne Waage.

Seine Rechte war am Handgelenk abgetrennt worden. Erst 76 dann werden wir ihn die volle Schwere des Gesetzes spüren lassen. Bis dahin gebt Frieden.

Die höheren Götter trafen sich eher selten, da selten Probleme auftraten, die sie alle betrafen. Allerdings hatte es sich Tyr bei jedem der wenigen Treffen, denen Mystra beigewohnt hatte, herausgenommen, die Kontrolle über den Kreis zu übernehmen, und Talos war ihm dazwischengefahren.

Dann hatte, wie jetzt auch, Oghma bedächtig jedes Wort und jede Tat seiner unsterblichen Geschwister zur Kenntnis genommen, während Tempus darauf drängte, seine göttliche Armee zu versammeln, um jedes noch so heikle Dilemma mit Schwert und Schild zu lösen.

In der gleichen Weise machten es die Standpunkte von Talos und Lathander ihnen schwer, irgendwelche Gemeinsamkeiten zu finden.

Schwer, befand sie, aber möglich. Langsam musterte Mystra den Pavillon von Cynosure. Die meisten Götter hatten sich um Tische versammelt, die mit Glaskolben, Bechergläsern und Zauberzutaten vollgestellt waren.

Das Trio von Göttern, die sich chaotischen Betätigungen verschrieben hatten — Tempus, Talos und Sune, die Göttin der Liebe — rutschte auf seinen Stühlen hin und her oder trieb sich in der näheren Umgebung herum.

Inmitten des Raumes hielt Tyr von einem Pult aus Hof und führte systematisch die Regeln an, nach denen die Götter mit der Anhörung fortfahren würden.

Zu seiner Rechten stand Torm.

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